04.09.2025
Vorrunde ist abgeschlossen
Die Abendspiele der EuroBasket sorgten für Drama pur: Griechenland setzte sich im Klassiker gegen Titelverteidiger Spanien durch und ist somit Gruppensieger. Polen unterlag zwar Belgien knapp, bleibt aber Gruppenzweiter und zieht ins Achtelfinale ein, während Belgien als Fünfter ausscheidet.

Spanien verpasste im Duell mit Griechenland den Sprung ins Viertelfinale und muss nach der 86:90-Niederlage die Heimreise antreten. Giannis Antetokounmpo dominierte die Partie mit 25 Punkten, 14 Rebounds und neun Assists. Auch Tyler Dorsey (22 Punkte) und Kostas Sloukas (12 Punkte, 6 Assists) spielten stark auf und legten die Grundlage für den Erfolg.
Die Iberer lagen lange zweistellig zurück, fanden dann aber stark aus der Pause zurück. Mit einem 28:18 im dritten Viertel kämpfte sich Spanien noch einmal heran und machte die Begegnung spannend. In der Schlussphase bot sich sogar noch die Chance zur Wende: Mit zehn Sekunden auf der Uhr und vier Punkten Rückstand erhielt Juancho Hernangómez nach einem Foul beim Dreier drei Freiwürfe. Doch der Forward vergab alle Versuche von der Linie - die letzte Gelegenheit, das Spiel noch einmal zu drehen.
Griechenland überzeugte als Team mit starker Quote von jenseits der Dreierlinie (48 Prozent) und mehr Durchschlagskraft unter den Körben. Damit ziehen die Hellenen ins Viertelfinale ein, während Spanien nach dem Titel 2022 bereits im Achtelfinale scheitert.
Belgien verabschiedete sich mit einem 70:69-Erfolg über Polen aus der EuroBasket. Emmanuel Lecomte führte sein Team mit 19 Punkten an, Unterstützung kam von Hans Vanwijn (10 Punkte, 7 Rebounds) und Andy Van Vliet (9 Punkte). Starke Quoten von der Dreierlinie (41 Prozent) hielten die Belgier bis zum Schluss im Spiel und sicherten den knappen Sieg.
Polen verpasste es, den zweiten Platz in Gruppe D mit einem weiteren Sieg zu bestätigen, bleibt trotz der Niederlage aber auf Rang zwei. Mateusz Ponitka überzeugte mit 16 Punkten und neun Rebounds, Dominik Olejniczak legte 12 Zähler und acht Rebounds auf. Topscorer der Polen Jordan Loyd erwischte mit sieben Punkten (3/11 FG) eine schwachen Abend. Vor allem die schwache Dreierquote (4/25) kostete Polen die Chance auf den Sieg - am Weiterkommen änderte das allerdings nichts.
red