04.09.2025
Italien hofft auf spanischen Sieg
Am letzten Spieltag der Gruppen C und D feierten Slowenien und Italien klare Erfolge. Luka Doncic brillierte beim Triumph gegen Israel und führt die Slowenen sicher auf Rang drei in Gruppe D. Italien steht bereits sicher auf Platz zwei, könnte bei einer griechischen Niederlage gegen Spanien aber sogar noch Gruppensieger werden.

Slowenien gewann das entscheidende Duell um die Platzierung in Gruppe D mit 106:96 gegen Israel. Luka Doncic war einmal mehr der überragende Mann auf dem Parkett: Der Superstar der Dallas Mavericks legte 37 Punkte, elf Rebounds und neun Assists auf und verpasste nur knapp ein Triple-Double. Unterstützung erhielt er von Aleksej Nikolic (16 Punkte), Rok Radovic (14) und Alen Omic (11 Punkte, 10 Rebounds).
Israel hielt lange dagegen, musste sich am Ende aber der slowenischen Offensivpower geschlagen geben. Deni Avdija glänzte mit 34 Punkten und neun Rebounds, Roman Sorkin kam auf 14 Zähler und elf Rebounds. Doch die Mannschaft von Ariel Beit-Halahmy fand defensiv kaum Mittel gegen Doncic und Co. - besonders im zweiten Viertel, das Slowenien mit 30:21 für sich entschied.
Während Israel im letzten Abschnitt noch einmal aufholte, blieb der Rückstand zweistellig. Slowenien traf starke 54 Prozent aus dem Feld und zeigte sich auch von der Freiwurflinie sicher (20/23). Mit dem dritten Sieg in Folge beenden die Slowenen die Vorrunde nach zwei Niederlagen zum Auftakt nun mit Rückenwind, während Israel die Gruppenphase mit einem Rückschlag beschließt.
Italien ließ im letzten Gruppenspiel nichts anbrennen und setzte sich deutlich mit 89:54 gegen Zypern durch. Bereits im ersten Viertel stellten die Azzurri mit einem 24:6-Lauf die Weichen auf Sieg. Besonders Matteo Spagnolo überzeugte mit 13 Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists, während Simone Fontecchio (13) und Danilo Gallinari (12) zweistellig punkteten.
red
Zypern hatte offensiv große Probleme und traf nur 37 Prozent aus dem Feld. Einzig Filippos Tigkas (15 Punkte) und Darral Willis Jr. (10) erreichten die Zweistelligkeit. Italien dominierte hingegen die Bretter (48:30 Rebounds) und nutzte seine Tiefe, um die Begegnung früh zu entscheiden und mit Schwung ins Achtelfinale zu gehen.