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    NBA Playoffs

    NBA Playoffs 2025/26, NBA Finals - Best of 7
    San Antonio Spurs
    SANSan AntonioSan Antonio Spurs
    104
    :
    105
    34:25 / 18:31 / 23:28 / 29:21
    New York Knicks
    NEWNew YorkNew York Knicks

    vor 13 Stunden

    Comeback nicht belohnt

    Folgenschwerer Wemby-Fehler: Spurs verlieren auch Spiel 2 gegen die Knicks

    Die New York Knicks sind lediglich zwei Siege vom ersten NBA-Titel seit 53 Jahren entfernt. Die Gäste aus dem Big Apple gewannen auch das zweite Spiel in San Antonio und zugleich das 13. Match in Folge. Spurs-Star Victor Wembanyama avancierte wegen eines späten Ballverlustes zur tragischen Figur des Spiels.

    Karl-Anthony Towns war der Topscorer der New York Knicks.
    Karl-Anthony Towns war der Topscorer der New York Knicks. Eric Gay

    Mit 29 Punkten (11/21) sowie neun Rebounds und vier Blocks war der Franzose zwar bester Werfer aller Spieler, wenige Sekunden vor Schluss schenkte er allerdings nach Abstimmungsfehler mit Stephon Castle den Ball her, woraufhin Jalen Brunson den Siegtreffer von der Freiwurflinie folgen ließ. Es war einer von 16 Turnover der Hausherren, die zudem auch das Reboundduell knapp verloren.

    Dabei hatten die Spurs, die nach der Auftaktniederlage zwei Tage zuvor unter Druck standen, zunächst den besseren Start ins Spiel. Während Superstar Victor Wembanyama zunächst eher verhalten agierte, lag der Fokus in den Anfangsminuten auf Julian Champagnie, der den Hausherren mit acht Punkten in beiden ersten Minuten eine Führung einbrachte. Auch De'Aaron Fox (20 PTS, 8/12) präsentierte sich nach einem eher schwachen Auftritt in Spiel 1 diesmal deutlicher aggressiver. Per Dreier und mehreren Drives brachte er seinen Spurs kurz vor Viertelende den ersten zweistelligen Vorsprung ein (31:21).

    Mehr zu Spiel 2 der NBA Finals
    • Top und Flops
    • Wemby spricht über seinen fatalen Fehler
    • Brunson mit Spitze gegen Spurs

    Im zweiten Viertel verloren die Texaner ihr Momentum. Der Grund dafür? Karl-Anthony Towns! Der Center der Knickerbockers bestrafte erst Wembanyama nach Absinken unter dem Block mit einem Dreier und nutzte anschließend auch seine Vorteile gegen die überwiegend kleineren Verteidiger aus. Zwölf der 31 Gästepunkte im zweiten Durchgang gingen auf das Konto des Big Man. Dass die Gäste gar mit einer Führung in die Kabinen gehen sollten, war indes auch Mikal Bridges (20 PTS, 8/13 FG, 4/6 Dreier) zuzuschreiben, der seine ersten vier Würfe (drei aus der Distanz) allesamt verwandeln sollte. Aus der Mitteldistanz brachte er New York 38 Sekunden vor der Pause erstmals eine Führung ein, ehe Towns den Halbzeitstand herstellte (52:56).

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    12:0-Lauf für die Spurs macht alles wieder spannend

    Nach dem Seitenwechsel nahm die Physis auf beiden Seiten zu. Besser damit zurechtkamen allerdings die Knicks, die nach weiteren Dreiern von Anunoby (17, 5/10) und Brunson nun gar zweistellig davonzogen (54:64). Das weckte endlich auch Wembanyama auf, der seine Vorteile im Mismatch gegen Knicks-Backup-Center Mitchell ausnutzte und mehrmals unter dem Korb erfolgreich war. New York fand - in Person von Bridges - allerdings auch weiterhin die richtigen Antworten. Der Forward schweißte erst seinen vierten Dreier in die Reuse und ließ anschließend Körbe aus der Mitteldistanz folgen. Mit +9 aus Sicht der Gäste ging es in die finale Viertelpause (75:84).

    Zu Beginn des Schlussviertels profitierten die Knicks von ihrer Tiefe: Bankspieler Landry Shamet traf seinen dritten Dreier und stellte auf +12 - die höchste Führung des Spiels! Die Reaktion von Wembanyama aus der Distanz ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Plötzlich war die Halle voll da und befeuerte einen 12:0-Lauf der Spurs, der nach abschließendem Harper-Drive sogar den Ausgleich besorgen sollte (97:97). Gerade als die Hausherren sich der Möglichkeit zur Führung wähnten, wurde Anunoby beim Dreier gefoult. Nach einer Challenge bekam der Brite doch seine drei Freiwürfe und netzte sie alle.

    Wembanyama erzielte 20 seiner 29 Punkte in der zweiten Hälfte.
    Wembanyama erzielte 20 seiner 29 Punkte in der zweiten Hälfte. Geoff Burke

    Wemby-Turnover kostet Spurs das Spiel

    In der Crunchtime stand das Spiel jetzt auf des Messers Schneide und hätte in jedwede Richtung kippen können. Per And-One brachte Wemby die Gastgeber in Front, ehe Brunson wieder ausglich. Der Knicks-Guard war es auch, der in den finalen Sekunden im Mittelpunkt stand. Zwar vergab er den möglichen Treffer zur Führung, jedoch leistete sich Wembanyama nach Rebound einen folgenschweren Ballverlust, indem er den Ball zu Castle passen wollte, der den Blick im Fastbreak allerdings bereits nach vorn gerichtet hatte. Brunson schnappte sich den Ball, wurde von Wemby gefoult und traf einen der beiden folgenden Freiwürfe zur Führung. Beim 105:104 blieb es, weil Wemby den möglichen Siegtreffer über Mitchell nur auf den Ring setzte.

    Nach zwei Spielen in San Antonio wechselt der Heimvorteil zu Spiel 3 in den Big Apple, wo die Knicks vor heimischer Kulisse die Chance haben, einen großen Schritt in Richtung NBA-Titel zu gehen. Das nächste Aufeinandertreffen findet in der Nacht auf Dienstag deutscher Zeit um 2.30 Uhr statt.

    • Die Playoff-Übersicht der NBA.
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    jos