22.02.2026
Magic erzwingen spät die Overtime
Die Phoenix Suns ringen die Orlando Magic in einem wilden Double-Overtime-Krimi nieder. Ausgerechnet Jalen Green, bis dahin mit einer rabenschwarzen Nacht, versenkt den entscheidenden Wurf.

Die Suns setzten sich am Samstag in Phoenix mit 113:110 nach doppelter Verlängerung gegen die Magic durch - und das auf die maximal dramatische Art. Orlando erzwang die Overtime erst mit einem späten Comeback: Die Magic erzielten die letzten sechs Punkte der regulären Spielzeit, die letzten zwei per Dunk von Anthony Black 57 Sekunden vor Schluss.
In der zweiten Overtime sah es kurz so aus, als würde Orlando eine dritte Overtime erzwingen: Jevon Carter traf 1,1 Sekunden vor dem Ende aus der Ecke zum Ausgleich. Doch im Gegenzug bekam Phoenix noch den letzten Wurf - und Jalen Green versenkte den Dreier aus der rechten Ecke mit der Sirene zum Sieg.
Dabei hatte Green bis zu diesem Moment große Probleme: 6/26 aus dem Feld, nur 2/6 an der Linie und insgesamt 2/11 von draußen. Grayson Allen führte Phoenix mit 27 Punkten an und erzielte alle sieben Zähler der Suns in der ersten Overtime, Collin Gillespie steuerte 19 Punkte bei, Green kam insgesamt auf 16.
Orlando hielt vor allem über Desmond Bane (34 Punkte, 12/18, foulte früh in OT aus) und Paolo Banchero (26 Punkte, 14 Rebounds) dagegen. Aus deutscher Sicht stand Tristan da Silva in der Starting Five, kam auf 5 Punkte (2/10 FG), aber neun Rebounds und drei Blocks, Moritz Wagner lieferte von der Bank sieben Punkte in 12 Minuten.
sgm