27.12.2025
Da Silva feiert Comeback nach Verletzungspause
Die Orlando Magic kommen weiter nicht wirklich in Fahrt. Gegen die Charlotte Hornets kassierte das Team bereits die sechste Niederlage aus den jüngsten zehn Spielen. Kritisch dabei: Die fehlende offensive Produktion.

Es war das achte Spiel in Folge, welches die Magic ohne Franz Wagner verbringen mussten. Der Berliner hatte sich zum Monatsanfang eine Verletzung am Knöchel zugezogen. Erst drei Siege weist Orlando seither auf.
Daran änderte sich auch gegen die Charlotte Hornets erstmals nichts. Das jahrelange Sorgenkind der Eastern Conference führte das Spiel in Orlando nahezu über die gesamte Spielzeit an - und das teils auch sehr deutlich. Nach dem Seitenwechsel wuchs der Vorsprung auf bis zu 24 Punkte an.
Dafür verantwortlich war einerseits das überragende Shooting der Gäste. Rookie Kon Knueppel versenkte alle seine vier Dreierversuche und beendete das Spiel erneut mit 16 Punkten. Neben ihm und Topscorer LaMelo Ball (22) waren noch fünf weitere Akteure zweistellig unterwegs.

Als Team trafen die Hornets satte 48,7 Prozent aus der Distanz (19/39). Orlando kam hingegen nur auf knapp 31,4 Prozent Treffer (11/35). Innerhalb der Dreierlinie lief es kaum besser. Angeführt von den beiden schwächelnden Starspielern Desmond Bane (15 PTS, 7/19) und Paolo Banchero (13 PTS, 4/13) führten weniger als 40 Prozent der Abschlüsse überhaupt zu Punkten.
Bester Werfer der Hausherren war Anthony Black mit 24 Zählern. Der deutsche Nationalspieler Tristan da Silva feierte nach knapp zweiwöchiger Auszeit wegen Schulterverletzung erfolgreich sein Comeback. In rund 22 Minuten erzielte der Forward acht Punkte (3/8).
Julius Ostendorf
Tabellarisch verbleiben die Magic vorerst stabil auf dem sechsten Rang im Osten (17-14), allerdings sieggleich mit den Cavaliers (17-15) und nur mit zwei Erfolgen Vorsprung auf die zehntplatzierten Hawks. Der Rückstand auf das Führungsduo Pistons/Knicks beträgt indes bereits sieben respektive vier Siege.