22.03.2026
Kennard wird zum Matchwinner
Die Orlando Magic haben ihr viertes Spiel in Serie verloren. Dabei sah es gegen die Los Angeles Lakers lange sehr gut aus - bis diese in der Schlussminute zur Aufholjagd ansetzten.

Zehnmal wechselte die Führung zwischen Lakers und Magic hin und her. Es war allerdings der finale Wechsel, der die Entscheidung brachte. Bei nur 2,6 Sekunden verbleibender Spielzeit fand Marcus Smart beim Inbound den sträflich vernachlässigten Luke Kennard, der von der Birne den Dreier zur Führung verwandelte (104:105). In der Defensive Orlandos hatten Wendell Carter Jr. und Desmond Bane die Abstimmung zum Switch verpasst.
Der Dreier war Teil einer furiosen Aufholjagd der Lakers in der Schlussminute. Noch 50 Sekunden vor Schluss hatte Paolo Banchero (16 PTS) sein Team an der Freiwurflinie mit fünf Zählern in Front gebracht, ehe erst Austin Reaves per Leger und dann Deandre Ayton an der Linie verkürzten.
Bitter ist die Niederlage gleich aus mehreren Gründen. Einerseits war es zuvor gelungen, einen 14-Punkte-Vorsprung der Lakers auszumerzen, jedoch verpasste man es, selbst die Vorentscheidung herbeizuführen. Die Gäste aus L.A. hatten ungewöhnlich schlecht aus dem Feld getroffen (44,8%) und bauten offensiv stark auf das individuelle Scoring von Luka Doncic (33 PTS, 8 AST) sowie Austin Reaves (26, davon elf im 4. Viertel).
Andererseits markiert die Niederlage bereits die vierte in Serie für die Orlando Magic, die damit vorerst wieder auf einen Play-In-Rang abrutschen. Dafür verantwortlich sind die zeitgleichen Siege der Philadelphia 76ers und Atlanta Hawks.
Tristan da Silva stand erneut in der Startformation der Hausherren und überzeugte mit zwölf Punkten (4/6). Moritz Wagner kam nicht zum Einsatz. Als nächstes sind die Magic in der Nacht auf Dienstag (0 Uhr) gegen die Indiana Pacers gefordert.
jos