02.01.2026
Nach neun Niederlagen in Folge
Der FC Bayern München zeigte gegen Maccabi Tel Aviv eine seiner überzeugendsten Leistungen der EuroLeague-Saison. Mit Energie, verteiltem Scoring und einem dominanten dritten Viertel gelang der lang ersehnte Befreiungsschlag.

Bayern erwischte einen starken Start und setzte Maccabi früh unter Druck. Nach acht Minuten führten die Münchner mit 23:16, ehe ein Hustle-Play von Stefan Jovic und der anschließende Dreier von Justinian Jessup die Halle endgültig anzündeten. Jessup legte zwei Freiwürfe nach, David McCormack erhöhte wenig später per And-one auf 46:35.
Maccabi kam zwar noch einmal auf 47:41 heran, doch Xavier Rathan-Mayes antwortete prompt mit einem Pull-up-Dreier zum 50:41. Mit diesem Lauf ging es auch in die Pause - Andi Obst und Jessup waren mit jeweils neun Punkten Bayerns Topscorer, bei Maccabi führte O’Shea Brissett das Feld zur Halbzeit mit 13 Zählern an.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bayern klar tonangebend. Mit viel Bewegung, Präsenz am Brett und einer aggressiven Defensive erarbeiteten sich die Gastgeber bessere Abschlüsse und kontrollierten das Tempo. McCormack übernahm im Low Post Verantwortung, und im dritten Viertel zog Bayern in einem beeindruckenden Run bis auf 74:47 davon.
Im Schlussabschnitt versuchten die Gäste noch einmal, den Rückstand zu verkürzen, kamen zwischenzeitlich auf 78:62 heran - näher ließ Bayern es aber nicht mehr zu. Die Münchner spielten die Partie ruhig zu Ende und gewannen schließlich 95:71, womit die Neun-Spiele-Niederlagenserie in der EuroLeague riss. Topscorer war McCormack mit 18 Punkten, dazu kamen Vladimir Lucic (17), Obst (15) und Jessup (12).
sgm