12.04.2026
Nach drei Pleiten in Folge
Der FC Bayern München Basketball hat auf die zuletzt drei BBL-Niederlagen in Serie die passende Antwort geliefert. Gegen die NINERS Chemnitz setzte sich der Titelverteidiger mit 91:77 durch und fand nach wackligem Start zunehmend Kontrolle über die Partie.

Dabei begann das Spiel alles andere als souverän aus Sicht der Münchner. Chemnitz erwischte den besseren Start, gewann das erste Viertel mit 28:26 und nutzte vor allem die fehlende Abstimmung in der Bayern-Defense. Kevin Yebo (13 Punkte, 12 Rebounds) und Eric Washington hielten die Gäste offensiv im Spiel, während München zunächst Probleme hatte, in den Rhythmus zu kommen.
Im zweiten Viertel übernahm der Favorit dann zunehmend das Kommando. Die Bayern stabilisierten ihre Defensive, zwangen Chemnitz zu schwierigen Abschlüssen und drehten die Partie bis zur Pause auf 46:45. Offensiv verteilte sich die Last auf mehrere Schultern: Xavier Rathan-Mayes (16 Punkte) und Oscar da Silva (15) übernahmen Verantwortung, während die Gastgeber insgesamt deutlich effizienter agierten.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich München dann entscheidend ab. Ein 19:13 im dritten Viertel brachte erstmals etwas Luft, vor allem weil die Bayern nun klar die Kontrolle über Tempo und Rebounds hatten. Chemnitz verlor in dieser Phase den offensiven Fluss, leistete sich mehr Ballverluste und fand kaum noch einfache Abschlüsse gegen die deutlich aggressivere Defense der Hausherren.
Im Schlussabschnitt ließ München nichts mehr anbrennen. Mit einem weiteren starken Viertel (26:19) bauten die Bayern ihre Führung zweistellig aus und sicherten sich letztlich einen ungefährdeten Erfolg. Für Chemnitz ist die Niederlage im engen Rennen um die Postseason ein Rückschlag, während die Bayern nach der Mini-Krise wieder Stabilität zeigen.
red
