07.03.2026
Sieg in Minnesota
Die Orlando Magic haben einen überraschenden Sieg bei den Minnesota Timberwolves eingefahren. Beim heißesten Team der NBA setzten sich die Magic auch dank eines erneut starken Tristan da Silva im hohen Norden mit 119:92 durch.

Das war ein starker Auftritt der Orlando Magic, die nach leichten Startschwierigkeiten die Partie in Minnesota über weite Strecken kontrollierte. Franz Wagner fehlte mit seiner Knöchelverletzung weiter, dafür gefiel Tristan da Silva, der in 31 Minuten von der Bank kommend von allem ein bisschen lieferte und die Partie mit elf Punkten (5/11 FG), sieben Rebounds, vier Assists und zwei Steals beendete. Nationalmannschaftskollege Moritz Wagner steuerte sieben Zähler (1/6 FG) und sieben Rebounds in 17 Minuten zum Sieg bei.
Die besten Scorer der Gäste waren aber Desmond Bane (30 Punkte) und Paolo Banchero (25, 10/18, 15 Rebounds). Für die Wolves war es zu oft die One-Man-Show von Anthony Edwards (34, 8/18 FG, 13/14 FT), der zwar beständig scorte, aber es auch nicht alleine richten konnte. Donte DiVincenzo blieb in 28 Minuten ohne Punkt (0/6 FG), auch Forward Jaden McDaniels (1, 0/9) traf nichts.
Zu Beginn war es vor allem die Show von Edwards. 17 Punkte markierte der All-Star im ersten Viertel, doch trotz dieser Explosion konnten sich die Gastgeber kein wirkliches Polster erspielen. Stattdessen waren es die Magic, die mit einem 16:0-Lauf vor der Pause das Spiel umbogen.
Da Silva spielte hierbei gute Minuten, indem er vor allem immer wieder seine Mitspieler fand. Dazu fand Banchero immer wieder Lücken in der Verteidigung, sodass die schwache Dreierquote kompensiert werden konnte. Da Silva spielte zudem mehr, weil Anthony Black schon nach wenigen Minuten mit Rückenproblemen in der Kabine verschwand.
Nach dem Wechsel wuchs der Vorsprung sogar auf bis zu 20 Punkte an, bevor Edwards vermehrt an die Freiwurflinie kam. Der Guard blieb im zweiten Viertel ohne Field Goal, drehte nun aber langsam wieder auf. Die Magic ließen aber ein Comeback nicht zu, auch wenn die Wolves die letzten 8:20 Minuten der Partie im Bonus waren. Minnesota nahm über 20 Freiwürfe nach der Pause aus dem Feld kaum noch was, sodass Wolves-Coach Chris Finch 4:30 Minuten vor Schluss beim Stand von 88:108 die Starter vom Feld nahm.
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