01.11.2025
Offensiv-Spektakel in Milwaukee
Dennis Schröder hat mit den Sacramento Kings einen überraschenden Sieg bei den Milwaukee Bucks eingefahren. Der deutsche Nationalspieler macht dabei sein bestes Saisonspiel, die Kings siegen mit 135:133.

Schröder brauchte ein wenig, um auf Touren zu kommen, am Ende standen aber 24 Punkte (8/13 FG, 3/5 Dreier), fünf Rebounds, sieben Assists und zwei Steals für den Spielmacher zu Buche. Überhaupt punkteten die Kings stark, neben Schröder knackten auch Zach LaVine (31), DeMar DeRozan (29) und Domantas Sabonis (24, 13 Rebounds) die 20-Punkte-Marke, dazu verbuchte Russell Westbrook (diesmal wieder als Sixth Man) mit zwölf Punkten und zehn Assists ein Double-Double. Bei Milwaukee kam Giannis Antetokounmpo auf 26 Punkte (8/13 FG, 9/14 FT), elf Rebounds und acht Assists.
Der Start ging für die Kings komplett in die Binsen. Nach nicht einmal drei Minuten stand es bereits 15:2 für Milwaukee, erst mit der Zeit fingen sich die Gäste dank des starken LaVine. Dennoch feuerten die Bucks aus allen Rohren, im ersten Viertel verwandelten sie acht Dreier (3x Gary Trent Jr.) und brachten 47 Punkte auf das Scoreboard.
So ging es aber nicht weiter. Antetokounmpo zeigte Schwächen an der Freiwurflinie, auf der Gegenseite wachten nun auch DeRozan und Schröder auf. So entwickelte sich ein netter Shootout und kurz nach der Pause hatten die Kings plötzlich ihre erste Führung inne, als LaVine einen weiteren Jumper traf.

Die Partie kippte, Sacramento legte einen 13:0-Lauf hin, abgeschlossen durch den dritten verwandelten Distanzwurf von Schröder. Bei den Bucks verschwand Myles Turner (9) in der Kabine (er kehrte Mitte des vierten Viertels wieder zurück) und es machte sich ein wenig Frust breit, da nun die Kings plötzlich zweistellig führten. Cole Anthony holte sich zu Beginn des vierten Viertels sein zweites technisches Foul ab, sein Abend war damit beendet.
rar
Die Bucks trafen nicht mehr von draußen, Sacramento scorte dagegen weiter beständig und behielt ein kleines Polster. Es folgte ein letzter Push von Antetokounmpo, der für Milwaukee elf Zähler in Serie erzielte. Turner verkürzte in der Schlussminute wieder auf einen Punkt (132:133), doch nach einem Stop schmiss Antetokounmpo den Ball unnötig weg. Stattdessen sammelte Schröder den Ball ein und verwandelte seine Freiwürfe eiskalt.
Auf der Gegenseite vergab zunächst A.J. Green (17, 4/10 3P), doch der Rebound war bei den Bucks und Schröder verhinderte einen weiteren Dreier, indem er das absichtliche Foul beging. Green vergab zwar den zweiten Versuch und Antetokounmpo kam an den Ball, doch LaVine riss dem Griechen den Ball aus der Hand und sicherte den Kings so den Sieg.