28.05.2025
Historische Statline
Tyrese Haliburton hat die Indiana Pacers mit einer historischen Vorstellung in Spiel 4 der Eastern Conference Finals an den Rand des NBA-Finaleinzugs geführt. Durch den 130:121-Heimsieg führen die Pacers in der Serie nun mit 3:1 gegen die New York Knicks.

Haliburton war mit 32 Punkten, 15 Assists, 12 Rebounds und ohne einen einzigen Ballverlust der überragende Mann des Abends. Vor den Augen seines Vaters John, der nach seiner Sperre erstmals wieder live im Stadion war, spielte der Point Guard eines der besten Spiele seiner Karriere und schrieb dabei Geschichte: Nie zuvor gelang einem Spieler in den NBA-Playoffs ein Triple-Double mit mindestens 30 Punkten, 15 Assists und 10 Rebounds bei 0 Turnovern.
Auch Pascal Siakam überzeugte mit 30 Punkten, während Obi Toppin mit seinem Dreier 46 Sekunden vor Schluss endgültig alles klarmachte. Die Pacers zogen über weite Strecken mit Tempo, Präzision und Kontrolle ihr Spiel durch und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Selbst als die Knicks mehrmals auf sechs Punkte herankamen.
Mit dem Erfolg bleibt Indiana auch im zwölften Spiel in Folge ohne zwei Niederlagen hintereinander. Eine Konstanz, die sie in den Playoffs bislang ausgezeichnet hat.
Jalen Brunson (31 Punkte), Karl-Anthony Towns (24 Punkte, 12 Rebounds) und OG Anunoby (22 Punkte) gaben alles für die Knicks, doch erneut war ein frühes Defizit zu groß, um es noch einmal komplett zu drehen. Zu allem Übel musste Towns zwei Minuten vor Schluss mit Knieproblemen vom Feld.
Die Knicks konnten zum ersten Mal in der Serie nicht vom Comeback-Modus profitieren und müssen nun in Spiel 5 im Madison Square Garden einen Do-or-Die-Moment überstehen.
Spiel 5 in der Nacht auf Freitag in New York könnte die Entscheidung bringen.
kon