19.11.2025
Kantersieg in Bosnien und Herzegowina
Die Fitness First Würzburg Baskets haben sich vorzeitig ihren Platz in den Play-Ins der Basketball Champions League gesichert. Schlusslicht Igokea Aleksandrovac war dabei nur kurz konkurrenzfähig.

Mit dem Gruppensieg außer Reichweite ging es für die Franken in Bosnien und Herzegowina noch um die Teilnahme an den Play-Ins. Ein Sieg gegen das Schlusslicht aus Aleksandrovac war dabei schon nahezu Pflicht.
Der Drucksituation hielt die Mannschaft von Trainer Sasa Filipovski auch von Beginn an stand. Nachdem zunächst die Hausherren in Führung gegangen waren, sorgte der starke Muenkat (16, 7/8) von der Bank für den benötigten Funken. Der Forward erzielte allein zwölf Punkte im Eingangsviertel und blieb dabei tadellos (5/5).
Drei Mintz-Dreier zu Beginn des zweiten Durchgangs distanzierten die Würzburger dann erstmals zweistellig. Zugleich schien der Lauf die Moral der Bosnier zu brechen, die nun auch in der Zone große Probleme hatten. Über die vollen 40 Minuten traf Igokea weniger als jeden dritten Wurf innerhalb der Dreierlinie.
Wer angesichts der 17-Punkte-Pausenführung der Würzburger mit einem Aufbäumen der Gastgeber gerechnet hatte, wurde bitter enttäuscht. Ein 16:4-Lauf ließ die Gäste bereits im dritten Viertel an einem Vorsprung von mehr als 30 Zählern schnuppern. Die Messe war da natürlich bereits gelesen. Durch sein gutes Scoring in der zweiten Hälfte stieg Marcus Carr letztlich zum Topscorer auf (19, 5/10).
Mit dem Sieg haben die Baskets ihr Ticket für die Play-Ins schon vorzeitig gebucht. Hier wird man auf den Drittplatzierten der Gruppe F antreten, wenn man maximal mit 14 Punkten gegen Triest verliert. Da dort erst vier Spiele absolviert sind, sind in der Theorie noch alle vier Mannschaften als potenzielle Gegner möglich. Dabei handelt es sich um AEK Athen (4-0), Olaj aus Ungarn (2-2), Levicki Patrioti aus der Slowakei (2-2) oder VEF Riga (0-4). Die Play-Ins werden im Januar im Best-of-three-Modus ausgespielt.
Julius Ostendorf