18.11.2025
Weiterkommen liegt in eigener Hand
Die MLP Academics Heidelberg haben im entscheidenden Champions-League-Duell gegen Promitheas Patras ein starkes Lebenszeichen gesetzt. Mit einem überzeugenden Auftritt verschaffte sich das Team von Danny Jansson die Chance, am letzten Spieltag aus eigener Kraft die nächste Runde zu erreichen.

Heidelberg kam vor heimischer Kulisse brandheiß aus den Startlöchern: Marcus Weathers eröffnete mit einem Dreier, ein 7:0-Lauf zwang Patras früh zur Reaktion. Trotz eines 9:0-Run der Gäste und früher Ballverluste (bereits elf Turnover im zweiten Viertel) blieben die Academics stabil, führten 21:17 nach zehn Minuten und gingen mit 38:37 erstmals in dieser BCL-Saison mit einer Pausenführung in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel nutzte Heidelberg die Rebound-Schwächen von Patras konsequent aus und legte einen 10:2-Start zum 48:39 hin. Die Halle stand Kopf, als Marcel Kessen zwei Dreier in Serie traf und Weathers einen Wurf spektakulär in die Tribüne blockte. Ein Buzzer-Beater-Dreier von McClain zum 61:52 nach dem dritten Viertel brachte zusätzlich Rückenwind.
Im Schlussabschnitt sorgte ein krachender Dunk von Osun Osunniyi früh für ein weiteres Energie-Highlight, ehe Williamson mit zwei Dreiern in Folge auf 74:56 stellte und die Partie praktisch entschied. Am Ende stand ein deutliches 82:62, Kessen war mit 17 Punkten und acht Rebounds Topscorer. Durch den gewonnenen direkten Vergleich gegen Patras haben die Heidelberger am letzten Spieltag der Gruppenphase nun alles selbst in der Hand, wenn es um den Einzug in die nächste Runde geht.
sgm