29.04.2025
Warriors nun mit 3:1 vorn
Die Golden State Warriors haben sich in einem intensiven Krimi bei den Houston Rockets durchgesetzt und sind damit in der Serie wieder auf Kurs. Dabei war besonders in der zweiten Halbzeit richtig Feuer drin - auf dem Court und in den Emotionen.

Die Warriors bezwangen die Rockets in einem packenden Spiel mit 109:106. Zur Halbzeit hatte Houston noch mit 57:50 vorne gelegen, doch Golden State kam brandheiß aus der Kabine und entschied das dritte Viertel mit 32:23 für sich.
Im Mittelpunkt stand die Rückkehr von Jimmy Butler, der sich nach einer ruhigen ersten Halbzeit (nur vier Punkte) deutlich steigerte: 23 Zähler und sechs Assists legte der Warriors-Star nach der Pause auf. Eine hitzige Szene kurz vor dem Ende des zweiten Viertels - eine Auseinandersetzung mit Dillon Brooks - schien Butler regelrecht wachzurütteln.
Auch Brandin Podziemski glänzte mit 26 Punkten, während Stephen Curry einen eher ruhigen Abend erwischte (17 Punkte, 6/13 FG). Buddy Hield knöpfte an seine starke Leistung aus Spiel 3 an und steuerte von der Bank kommend wichtige 15 Zähler bei.
Bei den Rockets war Alperen Sengün der beste Mann: Der Center erzielte 31 Punkte und griff sich zehn Rebounds, verpasste aber den möglichen Gamewinner gegen Draymond Green. Fred VanVleet unterstützte mit 25 Punkten (8/12 Dreier) und sechs Assists. Enttäuschend war dagegen erneut Houstons eigentlicher Top-Scorer Jalen Green, der nach mageren neun Punkten in Spiel 3 nun sogar nur acht Zähler beisteuerte.
Das Spiel blieb bis in die letzten Sekunden extrem eng und wurde von Defensive und Physis geprägt. Golden State traf starke 17 Dreier, obwohl Curry nur zweimal von draußen traf, und überzeugte an der Linie mit 91 Prozent (20/22 Freiwürfen). Houston dagegen ließ zu viele Chancen liegen und traf nur 19 seiner 31 Freiwürfe (61,3 Prozent).
Für zusätzliche Nervosität sorgte Draymond Green: Er kassierte zunächst ein technisches Foul, als er einen Streit zwischen Curry und Brooks schlichten wollte. Wenig später folgte ein Flagrant-1-Foul. Da Green mit einem weiteren technischen Foul disqualifiziert worden wäre, hielten die Warriors und ihre Fans den Atem an - doch der Routinier blieb bis zum Schluss auf dem Parkett.
sgm
