vor 3 Stunden
Gastgeber ohne Chance
Der FC Bayern Basketball steht als erstes Team im Halbfinale der Playoffs der Basketball-Bundesliga. Bei den VET-CONCEPT Gladiators Trier setzte sich der deutsche Meister mit 99:62 durch und gewann die Serie souverän mit 3-0.

Die Münchner müssen nun noch eine Weile auf ihren Halbfinal-Gegner warten, es wird der Sieger der Serie zwischen Bonn und Würzburg, wobei die Rheinländer derzeit mit 2-1 vorne sind.
Oscar da Silva war mit 20 Punkten am Ende der beste Scorer der Münchner, gefolgt von Andi Obst mit 16 Punkten. Bei Trier war Marco Hollersbacher mit 14 Zählern der erfolgreichste Werfer.
Die Bayern kamen mit dem gleichen Aufgebot, somit war für David McCormack, Stefan Jovic, Kamar Baldwin und Leon Kratzer kein Platz im Kader.
Das Spiel begann mit einem Schock für die Trierer, als Point Guard Steven Ashworth bei einer Defensiv-Aktion mit Justus Hollatz kollidierte und sich dabei böse das Knie verdrehte. Der Spielmacher musste vom Feld getragen werden, doch der Außenseiter hielt mit. Jordan Roland startete endlich mal gut ins Spiel, während bei den Bayern Obst (8) im ersten Viertel der Topscorer war (22:23).

Obst hatte auch lange den einzigen Dreier der Bayern, die aber mal wieder unerbittlich die Rebounds kontrollierten (46 zu 23!). Als dann die Distanzwürfe fielen, gab es einen schnellen 15:4-Lauf und die erste zweistellige Führung. Auch eine Auszeit brachte nicht viel, Nenad Dimitrijevic führte inzwischen Regie und die Gäste bekamen einen offenen Wurf nach dem anderen.
57:37 stand es so zur Pause und die Bayern zogen ihr Ding auch nach dem Wechsel gnadenlos durch. Offensiv lief für die Gastgeber kaum mehr etwas zusammen, die Bayern schraubten den Vorsprung immer weiter nach oben. Es ging nur noch darum, ob es womöglich der höchste Sieg der Playoff-Geschichte werden würde (Bamberg, +45 gegen Frankfurt in den BBL Finals 2010), selbst Xavier Rathan-Mayes bekam noch Einsatzzeit.
rar
Dieser Rekord wackelte dann in den Schlusssekunden ordentlich, als da Silva mit 90 Sekunden auf der Uhr auf +41 stellte. Danach gelang Trier aber die schnelle Antwort, um zumindest von diesem Negativrekord verschont zu bleiben.
