23.03.2025
Detroit festigt Platz sechs im Osten
Die Detroit Pistons haben auch ohne Cade Cunningham einen Pflichtsieg gegen die New Orleans Pelicans eingefahren. Dennis Schröder durfte dabei erstmals starten und sorgte in der Schlussphase für die Vorentscheidung. Die Pistons setzten sich mit 136:130 durch.

Dennis Schröder durfte dabei erstmals für die Pistons starten, da sich Cade Cunningham (Wade) wenige Stunden vor Tip-Off verletzt abmeldete. Der Braunschweiger konnte diese Chance jedoch nur bedingt nutzen und zeigte eine mäßige Vorstellung. In 35 Minuten wurden 16 Punkte (4/11 FG, 1/5 Dreier, 7/8 FT) und fünf Assists für den Point Guard im Boxscore vermerkt.
Zumindest konnte Schröder vor allem zu Beginn des vierten Viertels in der Verteidigung ein paar Akzente setzen, als sich die Pistons die Führung zurückerobern konnten. Dazu verwandelte der Deutsche eine Minute vor Schluss seinen einzigen Dreier, der die Vorentscheidung darstellte (128:119). Danach polsterte Schröder mit gleich sieben verwandelten Freiwürfen noch sein Punktekonto weiter auf.
Letztlich war es aber ein Sieg des Kollektivs. Alle zehn eingesetzten Spieler der Pistons scorten, gleich sechs Spieler punkteten zweistellig. Jalen Duren (22, 12 Rebounds) gefiel vor allem der Pause, dazu machte Schröder-Backup Marcus Sasser (20, 6/9) ein starkes Spiel. Rookie Ron Holland II (26, 6 Assists) glänzte im Schlussviertel und stellte seinen Karrierebestwert ein.
Bei New Orleans, die im Keller der Western Conference feststecken, wehrten sich vor allem zwei Spieler. C.J. McCollum (40, 16/28, 7 Assists) und Jordan Hawkins (23, 6/11 3P) waren brandheiß, konnten die Niederlage aber nicht verhindern. Zion Williamson fehlte verletzt.
Durch den Sieg vergrößerten die Pistons (40-32) ihr Polster auf Rang sieben auf fünf Spiele, gleichzeitig liegen die Milwaukee Bucks nur noch eine Partie vor Detroit. New Orleans (19-53) bleibt dagegen Vorletzter in der Western Conference. Detroit erreichte zudem zum ersten Mal seit 2019 die Marke von 40 Siegen. Behalten die Pistons ihre Siegquote bis Saisonende bei, winkt die erfolgreichste Saison seit 17 Jahren, als man 2007/28 nach 59 Erfolgen erst in den Conference Finals am späteren Champion Boston Celtics scheiterte.
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