vor 1 Stunden
Williams und Serie Topscorer
Die Niners Chemnitz haben einen Zittersieg gegen Neptunas Klaipeda eingefahren. Zur Pause führten die Sachsen noch mit 18 Punkten, doch der Gast aus Litauen kam noch einmal zurück. Dennoch siegte Chemnitz am Ende mit 93:84.

Durchatmen in Chemnitz. Eine Führung von 18 Punkten hätte beinahe nicht gereicht, doch in den letzten Minuten fingen sich die Sachsen dann doch noch. Bester Scorer war Cobe Williams mit 17 Punkten und fünf Assists, dazu gefiel Mateo Seric (17, 6/7 FG) mit guten Quoten aus dem Feld.
Nach den wackligen Auftritten in der Bundesliga starteten die Chemnitzer furios in die Partie und erspielten sich schnell eine zweistellige Führung. Ben Burnham glänzte hier mit zehn Zählern, dazu war auch die Defense konzentriert und sorgte dafür, dass die Gäste aus Litauen kaum Struktur in ihren Aktionen hatten. 31:15 hieß es nach zehn Minuten, von diesem Vorsprung zehrten die Sachsen eine ganze Weile.
Die Dreier fielen weiter, jedoch schlichen sich auch einige Ungenauigkeiten ein. Gut machte es dagegen auch Back-Up-Center Jannis von Seckendorff (12) und auch der in der BBL gesperrte Williams hatte einige gute Aktionen. Der ehemalige Bamberger Guard war es dann auch, der mit einem tiefen Dreier den Schlusspunkt einer guten ersten Halbzeit setzte (57:39).
rar
Mit dieser Frequenz ging es aber nicht weiter. Die Gäste fingen sich etwas und Mitte des Abschnitts war der zweistellige Vorsprung schon wieder dahin. Dank einiger Aktionen von Williams blieb aber zumindest ein kleines Polster bestehen. Klaipeda ließ aber nicht mehr abreißen, stattdessen verzettelten sich die Chemnitzer Guards in Eins-gegen-Eins-Situationen.
Ex-Alba-Center Martynas Echodas und Henri Drell (21) führten die Litauer zurück, sechs Minuten vor Schluss war plötzlich wieder alles ausgeglichen (77:77). Der bis dahin punktlose Stefan Smith brachte etwas Entlastung, dazu verwandelte Seric einen Dreier. Dazu hatten die Niners etwas Glück, dass die Schiedsrichter gleich zweimal Offensiv-Fouls gegen Neptunas pfiffen und die Gäste in der Folge ein technisches Foul kassierten. Die Niners beendeten die Partie mit einem 14:5-Lauf und konnten so durchatmen.
In der Bundesliga treffen die Niners am Wochenende auf die noch ungeschlagenen Bayern, während es im EuroCup wieder auf Reisen geht. Gegner ist Dolomiti Trento, die wie Chemnitz bisher je ein Spiel gewonnen und verloren haben.