vor 16 Stunden
Würzburger trumpft auf
Hannes Steinbach hat mit einem bärenstarken Double-Double für Aufmerksamkeit in der Summer League von Las Vegas gesorgt. Teamkollege Christian Anderson haderte dagegen mit seinem Wurf.

27 Punkte (13/22 FG) und 15 Rebounds legte der 20-Jährige gegen die Milwaukee Bucks auf, die das Spiel aber dennoch mit 110:91 für sich entschieden. Steinbach beendete die Partie dennoch mit einem positiven Plus-Minus-Wert (+2), an ihm lag es nicht, dass die Hornets so deutlich verloren.
Der Würzburger griff sich in 27 Minuten Einsatzzeit wieder sieben Offensiv-Rebounds ab, dagegen hat Steinbach weiterhin keinen Dreier genommen. Alle Punkte des Deutschen wurden in der Zone erzielte. Dafür waren es alleine im dritten Viertel 14 Zähler und sechs Rebounds für den Deutschen, der endlich auch mal das Zusammenspiel mit Christian Anderson häufiger zeigen konnte.
Grund dafür war auch, dass der bislang überragende Liam McNeeley zusammen mit Ryan Kalkbrenner und Sion James geschont wurde. Stattdessen begann Steinbach als Center und Anderson war der klare Point Guard. Der Spielmacher verbuchte in 24 Minuten auch zehn Assists, kam aber nur auf drei Zähler (1/8 FG) und keinen einzigen Versuch von der Freiwurflinie.
Für die Bucks war Nr.13-Pick Nate Ament mit 23 Punkten (7/13 FG) der beste Scorer, Nr.10-Pick Brayden Burries wirkte dagegen gar nicht mit. Insgesamt punktenten acht Spieler bei den Bucks zweistellig.
Für die Hornets war es der vorletzte Auftritt in Las Vegas, bisher konnte Charlotte erst ein Spiel gewinnen. Steinbach spielt 22,4 Minuten im Schnitt und legt dabei 14,3 Punkte und 8,0 Rebounds bei einer Wurfquote von knapp 58 Prozent aus dem Feld auf. Da kann Anderson nicht mithalten, für ihn sind es 8,0 Zähler und 3,3 Assists bei lediglich 31,7 Prozent Feldwurfquote.
rar