vor 1 Stunden
Hornets verlieren erneut im NBA Cup
Erstmals spielen Hannes Steinbach und Christian Anderson viele Minuten in der NBA, doch im NBA Cup setzt es für die Charlotte Hornets eine deftige Niederlage gegen die Boston Celtics. Dennis Schröder fehlt verletzt.

So schnell kann es manchmal gehen. Eigentlich waren Christian Anderson und Hannes Steinbach für die G-League eingeplant, doch durch die Verletzungen von Moussa Diabate und Dennis Schröder (Wade) wurden die beiden Youngster wieder zurückgeholt und spielten sofort viele Minuten. Gegen die Celtics war für Charlotte aber nicht viel zu holen, da Boston fast 55 Prozent seiner Dreier verwandelte (24/44).
17 davon verbuchten die Gäste in der ersten Halbzeit, mit 70:39 ging es zugunsten der Celtics in die Kabine. Dort war bereits Brandon Miller, der mit Leistenproblemen frühzeitig im zweiten Viertel ausgewechselt werden musste. So fehlten den Hornets gleich sechs Rotationsspieler sowie mit Miller und Kon Knueppel die besten Offensivspieler.
Entsprechend sah die Offense der Gastgeber auch aus, als Team schossen die Hornets magere 29 Prozent aus dem Feld und zementierten damit ihren Status als schlechteste Offense der NBA. Am besten sah es noch mit Anderson aus, der zwar wenig traf (4, 2/10 FG, 0/7 3P), dafür dem Spiel aber in 25 Minuten eine gewisse Struktur verlieh. Steinbach spielte sogar 27 Minuten und verbuchte dabei vier Zähler (2/5), elf Rebounds und drei Blocks.
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Bei den Celtics war Jayson Tatum mit 34 Punkten (9/16 FG, 11/11 FT, 8 Rebounds, 9 Assists) nicht zu stoppen, dazu verwandelten auch Derrick White (18, 4/6 3P) und Payton Pritchard (12, 4/6 3P) mindestens vier Dreier.
Boston setzt sich damit an die Spitze der Gruppe A in der Eastern Conference im NBA Cup und hat dank des Blowouts gute Chancen mindestens einmal den Wildcard-Spot einzunehmen, wenn man die Gruppe nicht gewinnt. Charlotte ist nach zwei Niederlagen dagegen so gut wie ausgeschieden.
