18.11.2025
Schwaches drittes Viertel lässt Ulm einbrechen
Die Ulmer sind im Eurocup bei Buducnost VOLI Podgorica deutlich unter die Räder geraten. Die Schwaben fanden nie dauerhaft ihren Rhythmus und mussten sich einem überlegenen montenegrinischen Team klar geschlagen geben.

Ulm lief früh einem Rückstand hinterher und lag nach dem ersten Viertel 21:26 zurück, während Podgorica die Führung im zweiten Abschnitt schnell auf 35:26 ausbaute. Malik Osborne hielt die Gäste mit mehreren Dreiern im Spiel und traf in nur acht Minuten 4/5 von außen, doch die zweite Chancen des Gegners häuften sich. Buducnost griff sich bereits Mitte des zweiten Viertels acht Offensivrebounds, Bouteille erhöhte per Step-Back-Dreier auf 42:30, und zur Pause lag Ulm 44:53 hinten.
Nach dem Seitenwechsel verlor Ulm komplett den Rhythmus, während Podgorica das Tempo weiter anzog. Ein 26:7-Drittel zugunsten der Hausherren zum 79:51 nach drei Vierteln sorgte früh für klare Verhältnisse, die Schwaben fanden offensiv kaum mehr Lösungen. Rasheed Sulaimon führte Buducnost als Topscorer mit 19 Punkten an und profitierte wie seine Mitspieler von der stark laufenden Offense der Montenegriner.
In der Schlussphase spielte Podgorica die Partie souverän zu Ende und baute den Vorsprung bis zum 101:71-Endstand weiter aus. Buducnost traf starke 12 von 21 Dreiern, verteilte 21 Assists und entschied das Reboundduell deutlich mit 37:23 für sich. Bei Ulm ragte Tobias Jensen mit 15 Punkten und elf Assists heraus, konnte die klare Niederlage aber ebenso wenig verhindern wie die ausgeglichene Turnover-Bilanz von 13:13.
Sam Müller
