05.04.2026
Boston festigt Rang zwei
Die Boston Celtics haben in einer möglichen Playoff-Preview die Toronto Raptors geschlagen. Zwar hatte der Champion von 2024 lange Wurf- und Turnover-Probleme, setzte sich am Ende aber mit 115:101 durch.

Die besten Scorer der Celtics waren mal wieder Jayson Tatum (23 Punkte. 7/15 FG, 13 Rebounds, 7 Assists) und Jaylen Brown (26, 11/20), doch auch Rollenspieler wie Neemias Queta (18, 3 Blocks) konnten sich auszeichnen. Die beiden Jays waren auch für zehn der 18 Ballverluste verantwortlich. Toronto war offensiv zu harmlos, erst spät wachte Brandon Ingram (15, 6/13) auf. All-Star Scottie Barnes (10, 5/14, 8 Assists) enttäuschte dagegen.
Beide Teams traten fast in Bestbesetzung an, die Raptors mussten lediglich auf Spielmacher Immanuel Quickley (Fußsohle) verzichten. Dafür rückte Ja’Kobe Walter (16, 4/5 Dreier) in die Starting Five und der Shooter spielte gleich mal eine starke erstes Halbzeit mit 13 Punkten. Boston traf zunächst nicht viel von draußen, hatte aber wenig Probleme, in die Zone zu ziehen.
Immer wieder profitierte Queta unter dem Korb, dazu fand Brown oft Lösungen. Nur die Ballverluste waren ein Problem, trotzdem führten die Celtics nur Pause mit 54:46. Turnover blieben aber ein Thema, so kämpften sich die Kanadier zurück ins Spiel. Die Celtics trafen zehn Minuten keinen Dreier, erst Brown war mit einem schweren Versuch zur Stelle.
Dennoch waren es die Rollenspieler, die Boston vorne hielten. Jordan Walsh hatte gute Momente, gleiches galt weiterhin für Queta. Dazu stand die Defense, Boston erarbeitete sich wieder eine zweistellige Führung, auch wenn sich bei den Raptors Ingram mit allem wehrte, was er hatte. Es half letztlich aber nichts, Boston spielte es dank erstickender Defense souverän herunter, Toronto wartet seit Oktober 2021 auf einen Sieg in Beantown (neun Niederlagen am Stück).
Durch den Sieg hat Boston nun ein Polster von drei Spielen auf die New York Knicks und dürfte Platz zwei so gut wie sicher haben. Toronto muss dagegen weiter um die direkte Playoff-Qualifikation zittern und weisen nun die gleiche Bilanz wie die Philadelphia 76ers auf, die allerdings den direkten Vergleich mit den Kanadiern halten.
rar