10.02.2026
Starke Teamleistung der Berliner
Nach einem schwachen erstem Viertel dreht Alba Berlin auf und sichert sich mit einem kontrollierten 69:60-Erfolg gegen Tofas Bursa das Ticket fürs Viertelfinale in der Basketball Champions League.

Alba erwischte in der heimischen Arena einen denkbar schlechten Start. Erst nach rund drei Minuten brachte Moses Wood (12 Punkte) die ersten Berliner Punkte auf das Scoreboard, insgesamt wirkte die Offensive im ersten Viertel ziemlich ideenlos und fehleranfällig. Drei frühe Turnover und eine Dreierquote von nur 1/7 ermöglichten Tofas einen frühen Vorsprung, der sich bis zur ersten Pause auf 17:11 aus Sicht der Gäste ausweitete.
Auch im zweiten Viertel blieb Tofas zunächst tonangebend und zog zwischenzeitlich auf 22:11 davon. In dieser Phase übernahm Malte Delow (10, 9 Rebounds) Verantwortung und brachte die Albatrosse mit zwei Treffern in Serie zurück ins Spiel. Unterstützt von Jack Kayil (10) und Justin Bean (13) fanden die Berliner nun offensiv besser in den Rhythmus, vor allem aus der Distanz. Ein Dreier kurz vor der Halbzeitpause sorgte schließlich für den 33:33-Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hauptstädter deutlich aggressiver und kontrollierter. Ein 13:4-Start ins dritte Viertel brachte die Hausherren erstmals zweistellig in Führung, defensiv setzte man Tofas nun spürbar unter Druck. Zwar kamen die Gäste im weiteren Verlauf des dritten Viertels wieder näher heran, doch Alba verteidigte die knappe 51:47-Führung bis zur letzten Pause.
Im Schlussabschnitt wurde es noch einmal eng, als Jordan Floyd (14) per And-One auf 50:51 verkürzte und Hugo Besson (17, 10 Rebounds) die Berliner Defense weiterhin vor Probleme stellte. In der entscheidenden Phase übernahm jedoch Moses Wood, der mit sechs Punkten in Serie den Vorsprung wieder ausbaute. Alba ließ in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen, spielte den Sieg stark herunter und machte mit dem 69:60-Erfolg den Einzug ins Viertelfinale perfekt.
Lukas Hetterich