28.01.2026
Berlin geht die Luft aus
Alba Berlin hat im Duell der Gruppenfavoriten bei AEK Athen eine Niederlage einstecken müssen. Die Berliner hatten die Partie in der griechischen Hauptstadt das Spiel lange im Griff, unterlagen letztlich aber knapp mit 80:88.

Lange Zeit hatten die Berliner das Rebound-Duell im Griff, am Ende waren es aber zwei Offensiv-Rebounds der Athener, die AEK auf die Siegerstraße brachten. Zweimal wurde Vasilis Charalampopoulos gefoult, beide Male versenkte der Grieche beide Freiwürfe. Alba brach zudem auch offensiv ein, im vierten Viertel gelangen den Berlinern nur noch zehn Punkte, während Athen 24 machte.
Bester Scorer der Berliner war erneut Jack Kayil, der 20 Zähler markierte (6/14 FG, 7/8 FT), aber nach gutem Start vor allem aus der Distanz einige Fahrkarten schoss. Überhaupt traf Alba nur acht von 28 aus der Distanz, nur Moses Wood (17, 4/7 3P) hatte Zielwasser getrunken. Zweistellig scorten zudem noch Norris Agbakoko (12, 8 Rebounds) und Martin Hermannsson (11, 7 Assists). Berlin hatte aber die Antwort.
Innerhalb kürzester Zeit erzielten die Gäste acht Punkte am Stück durch Dreier von Malte Delow und Wood, letzterer ließ dann noch einen Fastbreak-Dunk folgen. Und dann war wieder Kayil an der Reihe. Er zog Freiwürfe, traf einen schweren Fadeaway mit Brett und veredelte ein And-1 zur ersten zweistelligen Führung (54:65). Athen schüttelte sich aber noch einmal, Lukas Lekavicius verkürzte mit der Sirene zum Ende des dritten Viertels auf 64:70 aus Sicht der Gastgeber.
Im vierten Viertel wurde es dann zäh, Athen verpasste es mehrfach, früher in Front zu gehen. Drei Minuten vor Schluss war es dann aber soweit und Alba hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen.
AEK behält in der Gruppe die weiße Weste, während Berlin nun schon zwei von drei Auswärtsspielen hinter sich hat. In einer Woche steht dann das erste Heimspiel auf dem Programm, wenn Berlin Außenseiter Karditsa aus Griechenland in der Uber Arena empfängt.
rar