24.02.2026
Verrückter Vorschlag
Celtics-Legende Paul Pierce hat mit einem Vorschlag für Aufsehen gesorgt. Der frühere Finals-MVP meint, dass im heutigen Spiel zu viele Dreier genommen werden, sodass er Anpassungen an der Dreierlinie vornehmen würde.

Im Podcast „No Fouls Given” echauffierte sich Pierce darüber, dass Teams in der modernen NBA zu viele Dreier werfen würden. Durchschnittlich sind es in dieser Saison 37 pro Team, was einen leichten Rückgang zur Vorsaison darstellt (37,6). Allerdings: Vor zehn Jahren waren es gerade einmal 27 pro Partie, wobei man auch beachten muss, dass zuletzt wieder etwas schneller gespielt wird.
Pierce schlägt dagegen etwas vor, was so noch niemand in den Raum geworfen hat. "Die Dreipunktlinie sollte eine LED-Linie sein, die kommt und geht", sagte der Finals-MVP von 2008. "Du kannst sie für gewisse Phasen einfach abschalten und dann wieder anmachen. Wenn zum Beispiel ein Team mit zehn Punkten hinten ist: Ich habe jetzt so viele Spiele gesehen, in denen in solchen Situationen in den nächsten drei Minuten nur Dreier geworfen wurden."
"The Truth" befand, dass die Dreierlinie nur für rund 30 Minuten an sein sollte. „Dann werden wir ja sehen, wer wirklich etwas draufhat. Dann musst du nämlich für deine Punkte kämpfen und kannst nicht einfach nur draufhalten.
Die Inflation von Dreiern sorgt seit Jahren innerhalb der NBA für Diskussionen. Shaquille O’Neal meinte unter anderem, dass Stephen Curry die NBA mit seinen Würfen "langweilig" gemacht habe. Auch Pierce selbst zählte zu den Akteuren, die viele Dreier nahmen. So versuchte Pierce in der Saison 2001/02 bereits 6,3 Distanzwürfe pro Spiel, die viertmeisten in der NBA. Allerdings verwandelte der Forward davon auch starke 40,4 Prozent.
rar