23.03.2026
Big Man erklärt UConn-Wechsel
Erik Reibe arbeitet bei UConn weiter an seinem großen Ziel NBA - und sammelt dabei wertvolle Erfahrungen auf höchstem College-Niveau. Im ESPN-Interview spricht der Ex-Ulmer über seinen Weg, seine Entwicklung und die besondere Atmosphäre der March Madness.

Reibe hat sich bewusst für den College-Weg entschieden, um sich optimal auf den nächsten Schritt vorzubereiten. "Ich wollte der bestmögliche Spieler werden und es in die NBA schaffen", erklärte der Big Man. Gemeinsam mit seiner Familie sei die Entscheidung gefallen, sich bei UConn mit "den besten Talenten seines Jahrgangs zu messen" und sich sowohl "sportlich als auch persönlich weiterzuentwickeln".
In seiner Freshman-Saison kommt Reibe bislang auf 36 Einsätze (fünf Starts) und steht im Schnitt 14,6 Minuten auf dem Parkett. Dabei liefert er solide 6,5 Punkte und 3,6 Rebounds bei starken 66 Prozent aus dem Feld. Zu Saisonbeginn noch phasenweise in der Starting Five, hat sich seine Rolle im Verlauf etwas verändert.

Auf der Center-Position setzt UConn mittlerweile vermehrt auf Senior Tarris Reed Jr., der sich als konstanter Starter etabliert hat. Besonders in der ersten Runde der March Madness dominierte Reed mit 31 Punkten und 27 Rebounds - eine Entwicklung, die Reibes Minuten zuletzt beeinflusst, ohne jedoch seine Bedeutung als Rotationsspieler zu schmälern.
Den größten Fortschritt sieht Reibe ohnehin bei sich selbst: "Ich würde sagen, meine Toughness hat sich am meisten verbessert." Trotz anfänglicher Zweifel habe er gelernt, mit hartem Coaching umzugehen und sich durchzubeißen. Mit UConn steht er aktuell im Sweet 16 - und bekommt damit genau die Bühne, von der er gesprochen hat: "Jeder Ballbesitz ist wie Leben oder Tod."
sgm