29.03.2026
Wende im MVP-Rennen?
Ist das ein Fingerzeig im Rennen um den diesjährigen MVP-Award? Regelmäßig veröffentlicht die NBA ein Ranking der aktuellen Favoriten um den beliebten Spieleraward. Nun zog Victor Wembanyama hier am amtierenden Titelhalter Shai Gilgeous-Alexander von den Thunder vorbei.

Insbesondere nach den Aussagen Wembanyamas der vergangenen Wochen scheint das MVP-Rennen Fahrt aufgenommen zu haben. In mehreren Pressekonferenzen hatte der Franzose sich selbst proaktiv für die Awardnominierung ins Gespräch gebracht.
Nun rückte "Wemby" also auch im NBA-eigenen Ranking auf die Spitzenposition vor. Die Maßnahme begründeten die Autoren damit, dass sich der Spurs-Star "innerhalb kürzester Zeit in einen historischen Verteidiger transformiert" habe. Das machen sie an seinen 17 Blocks über die vergangenen drei Spiele fest. Etwas kurios: Auch der Fakt, dass Wembanyama weniger als 30 Minuten pro Spiel auf dem Parkett stehe, wird hier als Pro-Argument genutzt.
Keine schlechte Woche hatte indes auch Shai Gilgeous-Alexander, der in den drei berücksichtigten Spielen 40, 22 und 33 Punkte und dabei überragende 72 Prozent aus dem Feld erzielte. Anders als Wembanyama äußerte sich der amtierende NBA-Champion aber noch nicht zur andauernden MVP-Debatte.
| Spieler | G | PTS | REB | AST | FG% | FG% | FT% | eFG% |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gilgeous-Alexander | 62 | 31.4 | 4.4 | 6.6 | 55.3 | 37.9 | 88.4 | 59.6 |
| Wembanyama | 58 | 24.2 | 11.2 | 3.0 | 50.5 | 35.1 | 81.8 | 56.3 |
Acht Spiele vor Ende der regulären Saison führen die Oklahoma City Thunder die Western Conference mit 58 Siegen vor den San Antonio Spurs (56) an. Das direkte Duell ging mit 4-1 indes klar an das Team von Wembanyama.
Warum Victor Wembanyama trotz historischer Zahlen in dieser Saison nicht den MVP-Award gewinnen sollte, erfahrt Ihr in diesem Artikel.
jos