vor 23 Stunden
Kurios: Auf dem College wäre besser bezahlt worden
Hannes Steinbach und Christian Anderson Jr. wurden von den Charlotte Hornets in der ersten Runde gedraftet. Somit werden beide auch einen garantierten Vertrag in der Queen City bekommen.

Alle Spieler in der ersten Runde werden gemäß der Regularien des Kollektivvertrags bezahlt. Die NBA führte in den Neunzigern die sogenannte Rookie Scale ein, wodurch die Gehälter für jeden einzelnen Pick vorgeschrieben sind.
Die Summen richten sich dann nach dem Salary Cap und sind im Moment noch Schätzungen, bevor die NBA Anfang Juli bekannt geben wird, wie hoch der Salary Cap für 2026/27 wirklich sein wird.
Alle 30 Erstrundenpicks können sich auf einen garantierten Vertrag freuen. Alle diese Deals sind auf vier Jahre ausgelegt, allerdings halten Teams für die dritte und vierte Saison jeweils eine Team-Option. Top-Pick A.J. Dybantsa wird einen Deal über knapp 67 Millionen Dollar abschließen und in seiner ersten Saison knapp 15 Millionen Dollar bekommen.
Hannes Steinbach (#14) und Christian Anderson Jr. (#18) bekommen deutlich weniger, aber immer noch ein ordentliches Paket. Für Steinbach sind es bis zu 5,2 Millionen für die erste Spielzeit, Anderson bekommt immerhin 4,3 Millionen Dollar. Werden die beiden nicht vor Vertragsende entlassen, wird Steinbach knapp 25 Millionen Dollar kassieren und Anderson 20,6 Millionen.
Kurios dabei: Steinbach (und wohl auch Anderson) hätten in der kommenden Saison auf dem College deutlich besser verdienen können. Laut BasketNews hatte der Würzburger Angebote von knapp zehn Millionen Dollar für eine Saison auf dem Tisch liegen, auch Anderson wurde von zahlreichen Top-Colleges umgarnt, wählte aber auch lieber den Weg in die NBA.
| Jahr | #1 | #14 | #18 |
|---|---|---|---|
| 1 | 14,8 Mio. | 5,2 Mio. | 4,3 Mio. |
| 2 | 15,5 Mio. | 5,5 Mio. | 4,5 Mio. |
| 3 | 16,2 Mio. | 5,8 Mio. | 4,7 Mio. |
| 4 | 20,5 Mio. | 8,5 Mio. | 7,2Mio. |
rar