15.04.2026
Würzburger hätte auf dem College besser verdient
Hannes Steinbach hat sich zum NBA Draft angemeldet. Dabei verzichtete der Würzburger offenbar auf jede Menge Geld.

Wie BasketNews berichtet, hätte Hannes Steinbach auf dem College deutlich besser verdienen können als er das ab Sommer in der NBA tun wird, wenn er gezogen werden sollte. Demnach gab es Angebote von bis zu zehn Millionen Dollar, doch für seinen NBA-Traum lehnte Steinbach diese Offerten ab.
Die Rookie-Verträge in der NBA sind genormt und können nur bedingt verhandelt werden. Zum Vergleich: Top-Pick Cooper Flagg kassiert in seiner ersten Saison in Dallas 11,5 Millionen Dollar im ersten Jahr, der zehnte Pick bekommt dagegen "nur" rund fünf Millionen.
Es gibt ein wenig Verhandlungsspielraum, bis zu 120 Prozent dieser Summe sind möglich, allerdings müssen es mindestens 80 Prozent sein. Zumeist bekommen die Spieler aber die vorgegebene Summe.
Dass in der NCAA plötzlich so gut gezahlt wird, liegt an den neuen NIL-Deals, mit denen Spieler bezahlt werden und diese sich selbst vermarkten können. Zuletzt wechselte mit Quinn Ellis auch ein Starter aus der EuroLeague zu St. John’s ans College und wird dort kolportierte 4,8 Millionen Dollar für ein Jahr erhalten.
Steinbach will dagegen seine gute Saison nutzen, die meisten Mock Drafts sehen den Würzburger in der Mitte der ersten Runde. In durchschnittlich 34 Minuten legte der Big Man 18,5 Punkte, 11,8 Rebounds sowie 1,2 Blocks auf. Angesetzt ist der Draft in diesem Jahr für den 23. und 24. Juni in Brooklyn.
rar