05.11.2025
Thunder stellen Franchise-Startrekord ein
Die Golden State Warriors haben sich gegen die Phoenix Suns keine Blöße gegeben und, trotz der Verletzung von Jimmy Butler, einen deutlichen Sieg eingefahren. Indes setzten sich die Chicago Bulls im Spitzenspiel der Eastern Conference dank eines Gamewinners von Nikola Vucevic gegen die Philadelphia 76ers durch.

Zum zweiten Mal standen sich die Bucks und Raptors in dieser Saison gegenüber, wobei den Kanadiern die Revanche für die Niederlage beim Heimauftakt gelingen sollte. Toronto schoss 44,7 Prozent von der Dreierlinie, verwandelte 17 Würfe aus der Distanz. Scottie Barnes und RJ Barrett erzielten jeweils 23 Punkte.
Die Bucks, bei denen Antetokounmpo mal wieder bester Werfer mit 22 Punkten war, ging von draußen hingegen nicht viel. Die elf getroffenen Dreier markierten den niedrigsten Saisonwert. Vor allem aber im Umschaltspiel bekam man die Raptors nicht in den Griff (11:27).
Mit einer Bilanz von jeweils 5-1 waren die Bulls und Sixers gegeneinander angetreten. Dabei sah alles lange nach einem Sieg für die Gäste aus Philadelphia aus. Die 13-Punkte-Führung im Schlussviertel erwies sich allerdings nicht von langer Dauer. Die Aufholjagd der Hausherren wurde schlussendlich durch einen Dreier von Vucevic drei Sekunden vor Spielende abgerundet.

Den Pass zum Gamewinner spielte Josh Giddey, sein zwölfter Assist an diesem Abend. Mit zudem 29 Punkten und 15 Rebounds erzielte der Aufbauspieler ein Triple-Double. Bester Werfer war jedoch der einmal mehr überragende Tyrese Maxey mit 39 Punkten. Joel Embiid kam auf 20.
Die Golden State Warriors sind auf heimischer Flur weiter ungeschlagen. Gegen die Phoenix Suns, die ihrerseits noch kein Auswärtsspiel gewinnen konnten, genügte eine starke erste Halbzeit, in der das Team aus Francisco 68 Punkte (gegenüber 49 der Suns) erzielte. Getrübt wurde die Freude allerdings im zweiten Viertel aufgrund einer Verletzung von Jimmy Butler, der wegen Rückenproblemen nicht mehr ins Spiel zurückkehrte.
Zu Beginn des Schlussviertels verkürzten die Suns, angeführt vom überragenden Devin Booker (38, 13/24) nochmal auf -7 (92:85). Ein anschließender 15:2-Lauf der Gastgeber brachte jedoch die Entscheidung. Curry erzielte 28, Moody steuerte 22 hinzu.
Titelverteidiger Oklahoma City hat den eigenen Franchise-Startrekord mit acht Siegen am Stück eingestellt. Dabei machten es die Clippers in der ersten Hälfte durchaus spannend. Dank einem mit zehn Punkten gewonnenen ersten Viertel gingen die Kalifornier auch mit Vorsprung in die Kabinen. Ein 17:0-Lauf vom dritten ins vierte Viertel brachte jedoch die Entscheidung.
Starspieler Shai Gilgeous-Alexander beendete das Spiel mit 30 Punkten und zwölf Vorlagen, wobei er im Schlussdurchgang nahezu komplett geschont werden konnte. Der Deutsche Isaiah Hartenstein erzielte zehn Punkte, sieben Rebounds und vier Steals. Bei den Clippers, die ohne Leonard und Beal auskommen mussten, ragte James Harden (25/6/6) heraus.
Julius Ostendorf