vor 15 Stunden
Generalkritik an Medien und Gesellschaft
Draymond Green umgarnte seinen Freund LeBron James den kompletten Sommer. Dennoch schloss sich der 41-Jährige lieber den Philadelphia 76ers an. Green mutmaßte nun, was die Beweggründe für James waren.

Draymond Green bleibt bei den Warriors, allerdings konnte Golden State nicht LeBron James zu einem Wechsel in die Bay Area überzeugen. In seinem Podcast The Draymond Green Show stellte der 36-Jährige nun Vermutungen an, warum sich James gegen die Dubs als seine letzte Karriere-Station entschied.
"Man schaut auf Golden State und ich glaube nicht, dass Bron mit der Geschichte dieser Franchise klargekommen wäre", mutmaßte Green. "Ich verstehe das auch. Die Warriors waren immer das Hindernis, welches er überwinden musste. Es ging hier nicht um das Team oder die Organisation, sondern um die Geschichte."
Laut Green hätte es zu viele Nebengeräusche gegeben. Experten hätten James vorgeworfen, dass sich LeBron Curry anschließen musste, um noch einmal um einen Titel zu spielen. Dies könnte für James durchaus eine Rolle gespielt haben.
Zwischen 2015 und 2018 traf James mit den Cleveland Cavaliers viermal in Serie in den NBA Finals auf die Dubs, nur 2016 konnten die Cavs in sieben Spielen die Warriors besiegen, die zwischen 2015 und 2022 vier NBA-Titel errangen.
"Wenn ich Leute sage, dann meine ich die Medien und auch die Fans. Es gibt heutzutage so viele Menschen, die dir Schlechtes wünschen und deine Errungenschaften kleinreden wollen", ärgerte sich Green weiter. "Wir leben in einer negativen Gesellschaft, in der Menschen jede Kleinigkeit suchen, um dich schlechtzumachen. Und wenn LeBron zu den Warriors gekommen wäre, dann wäre genau das passiert."
Nach acht Jahren bei den Los Angeles Lakers unterschrieb der 41-Jährigen keinen neuen Vertrag in Kalifornien. Stattdessen schloss sich James den Philadelphia 76ers an, wo er einem Deal zum Minimum über zwei Jahre zustimmte. Das zweite Vertragsjahr enthält eine Spieler-Option.
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