vor 6 Stunden
Freigabe weiterhin ungeklärt
Aday Mara könnte sein NBA-Debüt für die Oklahoma City Thunder möglicherweise nicht wie geplant feiern. Ein seit 2023 andauernder Vertragsstreit mit seinem früheren spanischen Klub Casademont Zaragoza sorgt kurz vor dem Saisonstart für Ungewissheit.

Wie die spanische Zeitung Heraldo de Aragón berichtet, beansprucht Zaragoza weiterhin die Spielrechte am 2,21 Meter großen Center. Der Klub soll deshalb die NBA, Oklahoma City, die FIBA und den spanischen Verband darüber informiert haben, dass Mara eine internationale Freigabe benötigt. Diese wolle Zaragoza demnach erst nach einer finanziellen Einigung erteilen.
Der Konflikt reicht bis ins Jahr 2023 zurück. Damals löste Mara im Alter von 18 Jahren seinen Vertrag einseitig auf, um in die USA zu wechseln. Zaragoza vertritt jedoch den Standpunkt, dass das Arbeitspapier noch bis 2027 gültig gewesen wäre. Der daraus entstandene Rechtsstreit ist bislang nicht abschließend geklärt.
Während seiner College-Zeit stellte die fehlende Freigabe kein Hindernis dar, da die NCAA nicht zum FIBA-System gehört. Mara spielte zunächst für UCLA und anschließend für Michigan, mit dem er in der vergangenen Saison die nationale Meisterschaft gewann. Beim NBA-Draft 2026 wählte Oklahoma City den Spanier an zwölfter Stelle aus.
Ob der Streit sein NBA-Debüt tatsächlich verzögert, ist noch offen. Laut dem Bericht gehen andere Quellen davon aus, dass Mara trotz der Forderungen Zaragozas spielberechtigt sein wird. Nach einer überzeugenden Preseason mit durchschnittlich 13,4 Punkten, 7,6 Rebounds, 2,8 Assists und 2,2 Blocks soll er am Dienstag gegen die San Antonio Spurs in seine erste reguläre NBA-Saison starten.
sgm