20.02.2026
Große Debatte innerhalb der NBA
Mat Ishbia, Besitzer der Phoenix Suns, hat auf Social Media über das aktuelle Tanking in der NBA hergezogen.

"Tanking ist Verlierer-Mentalität, betrieben von Verlierern. Absichtlich zu verlieren ist etwas, mit dem niemand in Verbindung gebracht werden sollte. Es ist peinlich für die Liga und für die Organisationen. Und darüber als "Strategie" zu sprechen, ist einfach absurd. Wenn du ein schlechtes Team bist, bekommst du einen guten Draft-Pick - das ergibt Sinn. Aber Spieler bewusst rauszunehmen und absichtlich Spiele zu verlieren, ist eine Schande und beschädigt die Integrität der gesamten Liga", schrieb Ishbia auf X.
"Das ist viel schlimmer als jeder Wett-Skandal. Das ist strategisches Wegwerfen von Spielen. Schrecklich für Fans, die bezahlen, um ihr Team spielen zu sehen und anzufeuern. Und schrecklich für all die echten Teams, die um Playoff-Plätze kämpfen. Ein furchtbares Verhalten, das Adam Silver und die NBA mit großen Veränderungen stoppen müssen", führte er aus und erklärte, dass er dabei "vollstes Vertrauen" in den Commissioner habe.

Dieser soll alle 30 Teams der Liga am Donnerstag bereits über weitreichende Änderungen informiert haben, die zur Verhinderung des Tankings aber der kommenden Saison in Kraft treten sollen. Dazu zählt laut ESPN, dass in Zukunft die sportlichen Zwischenstände rund um die Trade-Deadline für die Lottery-Wahrscheinlichkeiten verantwortlich sein werden und es nicht mehr möglich sein wird, zwei Jahre in Folge in den Top-4 zu draften. Alle geplanten Änderungen im Detail könnt ihr hier nachlesen.
Die Diskussion über das Tanking hat in der NBA einen neuen Höhepunkt erreicht, nachdem die Utah Jazz und Indiana Pacers zuletzt Spieler ohne Grund während des Spiels vom Feld nahmen und nicht mehr einsetzten, um ihre Siegchancen zu vermindern. Dafür wurden sie von der Liga auch hart bestraft.
Allerdings sind nicht alle Verantwortlichen in der Liga gegen das Konzept des Tankings, Mavericks-Minderheitseigentümer Mark Cuban sprach sich zuletzt positiv dafür aus und erklärte, dass die NBA dies bräuchte.
gfr