vor 12 Stunden
Fournier zur Causa Dorsey
Evan Fournier hat sich zum Streit zwischen Olympiakos Piräus und Tyler Dorsey geäußert. Der Franzose zeigte sich bei MagentaTV überrascht vom öffentlichen Ausbruch seines Teamkollegen. Beim EuroLeague-Champion wartet Dorsey derweil auf eine Entscheidung über mögliche Strafen.

Evan Fournier hat den Social-Media-Auftritt seines Teamkollegen Tyler Dorsey kritisiert. "Ja, es war eine Überraschung. Vorher war nichts gesagt worden“, erklärte der Flügelspieler von Olympiakos Piräus in der Sendung "Pick n' Roll" bei MagentaTV. Es sei "sicher keine gute Idee", so etwas in den sozialen Medien zu sagen: "Solche Dinge sollten intern geregelt werden." Er gehe davon aus, dass Dorsey seine Aussagen inzwischen bereue.
Auslöser war ein Instagram-Kommentar des griechischen Nationalspielers in der vergangenen Woche. Dorsey reagierte auf eine Talkrunde, in der Ex-Monaco-Profi Jaron Blossomgame seine Rolle als ersetzbar bezeichnet hatte. "Wenn jemand anderes kann, was ich kann, warum lassen sie mich dann nicht jetzt gehen, vor allem, wenn sie mich nicht bezahlen wollen?", schrieb Dorsey.
Olympiakos reagierte umgehend: Der Klub strich den Guard aus dem Kader für das EuroLeague-Spiel beim FC Barcelona und schickte ihn zurück nach Athen. Auch das Ligaspiel gegen Vikos am Sonntag verpasste Dorsey. Über weitere Konsequenzen wollen die Klubbesitzer um die Brüder Angelopoulos gemeinsam mit Trainer Georgios Bartzokas in dieser Woche beraten.
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 14. Oktober | Dorsey kritisiert Olympiakos in einem Instagram-Kommentar |
| 14. Oktober | Olympiakos streicht Dorsey aus dem Kader für Barcelona |
| 16. Oktober | EuroLeague-Spiel beim FC Barcelona ohne Dorsey |
| 18. Oktober | Ligaspiel gegen Vikos ohne Dorsey |
| 19. Oktober | Fournier äußert sich bei MagentaTV |
Hintergrund des Ärgers ist Dorseys gesunkene Spielzeit. In den ersten drei EuroLeague-Partien der Saison stand er noch in der Startformation und erzielte unter anderem 25 Punkte zum Auftakt gegen Baskonia. Gegen Anadolu Efes kam er dann nur noch auf vier Punkte in 17 Minuten, beim Comeback-Sieg in Valencia stand er lediglich fünf Minuten auf dem Parkett.
Fournier selbst hatte Olympiakos im Mai als wertvollster Spieler des Final Four zum EuroLeague-Titel geführt. Im Endspiel in Athen setzten sich die Griechen mit 92:85 gegen Real Madrid durch.
jos