vor 1 Stunden
Spanier brechen nach der Pause komplett ein
Olympiakos Piräus ist im EuroLeague-Topspiel am Dienstagabend das geteilt größte Comeback der Wettbewerbsgeschichte gelungen. In Valencia egalisierten die Griechen einen Rückstand von 28 Punkten. Indes gewann Roter Stern Belgrad ebenfalls dramatisch gegen ASVEL.

Roter Stern Belgrad hat sich auf dramatische Art und Weise beim französischen Topklub ASVEL-Villeurbanne durchgesetzt. Nach langer Führung gaben die Hausherren erst in den Schlussminuten die Führung aus den Händen, ehe Jones mit der Sirene den Siegtreffer besorgte. Topscorer des Spiels war ASVELs Big Man Both Gach mit 19 Punkten.
Ein erfolgreiches Wiedersehen feiert damit auch der deutsche Nationalspieler Nick Weiler-Babb (0 PTS, 4 REB, 3 AST) der im Sommer ursprünglich bei ASVEL unterschrieben hatte, wegen deren finanziellen Problemen dann aber kurzerhand nach Belgrad verliehen wurde. David Krämer erzielte zwei Punkte in seinen achteinhalb Minuten.
Olympiakos Piräus hat einen emotionalen Sieg bei Valencia gefeiert. In einem Spiel, deren zwei Halbzeiten spiegelbildlich zueinander standen, waren die Griechen zunächst deutlich in Rückstand geraten. Angeführt von den 18 Punkten von Nikola Mirotic (19 PTS) rannten die Spanier schnell zweistellig davon. Zwischenzeitlich traf Valencia knapp jeden zweiten Dreier. Ein eben solcher zur Pausensirene von TJ Shorts (15 PTS, 5 AST) stellte nach zwei Vierteln auf 59:34.
Doch Olympiakos gab nicht auf und stellte in den zweiten zwanzig Minuten den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Ein 15:3-Lauf im dritten Durchgang ließ die Gäste plötzlich nochmal am Comeback schnuppern, welches man im Schlussviertel tatsächlich Realität werden ließ. Zweieinhalb Minuten vor Schluss brachte Milutinov Piräus erstmals in Front (83:84). TJ Shorts sorgte per Leger noch für die Verlängerung. Doch auch hier nutzten die Griechen ihr Momentum. Vezenkov (14 PTS) und Ex-Valencianer Montero (26 PTS, 8/12) brachten Piräus dabei auf die Siegerstraße.
jos