vor 12 Stunden
Sengfelder: Darauf kommt es in dieser Serie an
Vizemeister ratiopharm Ulm steht nur zwei Tage nach dem Play-off-Auftakt bereits unter einigem Druck. An sich heranlassen wollen die Spieler diesen allerdings nicht. Stattdessen gibt man sich ob der Ausgangssituation betont gelassen.

16 Punkte Vorsprung waren für ratiopharm Ulm im ersten Duell der Viertelfinalserie gegen die BMA365 Bamberg Baskets nicht genug für den Sieg. Auch wegen eines 0:12-Laufs im Schlussviertel schenkten die Donauschwaben das Auftaktspiel her.
"Wir haben ein bisschen unseren Rhythmus verloren", sagte Nationalspieler Chris Sengfelder später. Im dritten und vierten Viertel war Ulm jeweils fast fünf Minuten am Stück ohne Korberfolg geblieben. Neben dem eigens verlorengegangenen Flow wies der Forward jedoch auch auf die starke Defensivleistung des Gegners hin.
"In diesen Phasen hat Bamberg wirklich gut verteidigt. Es kommt in dieser Serie stark darauf an, wer mehr von diesen Phasen zusammenbekommen kann."

Ähnlich sah es auch Mitspieler Justin Simon, der seiner Mannschaft wie auch dem Gegner einen "ähnlichen Spielstil" attestierte. Aus seiner Sicht habe Ulm 28 bis 30 Minuten guten Basketball gespielt, "dann sind wir am Ende des dritten und am Anfang des vierten Viertels etwas zusammengebrochen und haben uns ein Loch gegraben."
Auch Simon sparte in seiner Beschreibung der Geschehnisse nicht mit lobenden Worten für die gegnerische Arbeit gegen den Ball. Zugleich machte er aber auch klar: "Beide Mannschaften kennen sich sehr gut. Deshalb war es nichts Besonderes, was sie gemacht haben."
Das Rezept zum Ausgleich der Serie hat Simon auch schon parat: "Wir müssen diesmal den Fuß auf dem Gaspedal behalten und 40 Minuten unseren eigenen Basketball spielen." Die Chance dazu bietet sich den Gästen heute ab 20.30 Uhr (live bei Dyn).
Julius Ostendorf