vor 5 Stunden
Nächster Knall in Dallas
Die Dallas Mavericks haben sich nach fünf Jahren von Trainer Jason Kidd getrennt, selbst Mark Cuban zeigt sich davon überrascht. Der langjährige Mehrheitseigner der Franchise reagierte in einem Statement ehrlich auf die Entscheidung der neuen Führung rund um Teampräsident Masai Ujiri.

"Natürlich bin ich ein großer JKidd-Fan. Deshalb bin ich überrascht und enttäuscht", schrieb Cuban laut FOX 4 News in einer Nachricht an Reporter Mike Doocy über das Ende von Jason Kidd als Coach bei den Dallas Mavericks. Gleichzeitig wolle er der neuen sportlichen Führung aber Vertrauen schenken: "Wir müssen Masai eine Chance geben und schauen, was passiert. Er war schon einmal in solchen Situationen."
Die Trennung von Kidd erfolgte laut Berichten im gegenseitigen Einvernehmen. Neben ihm soll auch Executive Matt Riccardi die Franchise verlassen.
Kidd hatte die Mavericks 2021 übernommen und war damals einer der Wunschkandidaten von Cuban gewesen. Unter dem ehemaligen Mavs-Spieler erreichte Dallas 2022 die Western Conference Finals und zog 2024 in die NBA-Finals ein.
Die vergangene Saison verlief aber enttäuschend. Nach vielen Turbulenzen und dem Luka-Doncic-Trade zu den Los Angeles Lakers beendeten die Mavericks die Spielzeit nur mit 26 Siegen.
Cuban hatte im März selbst öffentlich angedeutet, dass Kidd eine wichtige Rolle beim Doncic-Trade gespielt habe. Kidd widersprach den Vorwürfen damals deutlich und kritisierte im Gegenzug die Aussagen des ehemaligen Franchise-Bosses.
kon