vor 10 Stunden
OKC-Center nach Conference Finals in der Kritik
Das Playoff-Aus im Conference-Finale gegen die San Antonio Spurs zog harsche Kritik an Center Chet Holmgren nach sich. Angesichts explodierender Kaderkosten zur neuen Saison stand zuletzt auch die Zukunft des 24-Jährigen infrage. Nun haben die Oklahoma City Thunder wohl eine Entscheidung getroffen.

Im Playoff-Halbfinale gegen die Spurs war Holmgren mit 10,7 Punkten und 7,1 Rebounds pro Spiel stark unter seinen Möglichkeiten sowie Zahlen aus der regulären Saison geblieben. Auch defensiv konnte der Zweitplatzierte des DPOY-Rennens der Serie nicht seinen Stempel aufdrücken.
Schnell wurden nach dem Ausscheiden Stimmen laut, dass Holmgren in Oklahoma City nicht mehr unangefochten sei und auch ein Trade möglich wäre. Dafür sprechen neben seinen Leistungen in den Conference Finals auch der zur kommenden Saison einsetzende Maximalvertrag, der dem 2,16-Meter-Mann allein im ersten Jahr über 41 Mio. Dollar einbringt und OKC (Stand jetzt) über die Gehaltsobergrenze drückt.
Wie NBA-Insider Jake Fischer (Stein Line) nun berichtet, sei OKC aber wohl bereit, Holmgren zu behalten. Grund dafür seien Holmgrens gute Leistungen über den Großteil der abgelaufenen Spielzeit. Nicht ohne Grund wurde er schließlich zum zweitbesten Verteidiger sowie ins All-Defensive-First-Team gewählt.
Unklar sei laut Fischer hingegen die Zukunft einiger von Holmgrens Mitspielern, zu denen neben Lu Dort und Kenrich Williams auch der Deutsche Isaiah Hartenstein gehört. Für alle drei verfügt das Franchise über eine Teamoption für die kommende Spielzeit. Hartensteins Arbeitspapier ist mit 28,5 Mio. Dollar das mit Abstand am höchsten dotierte. Zuletzt hatte sich der 28-Jährige auch selbst zu seiner Vertragssituation geäußert.
jos