08.04.2026
NBA kompakt
Oklahoma City nutzt die Ausfälle der Lakers gnadenlos aus und setzt im Westen das nächste Statement. Dahinter sichern sich die Celtics einen wichtigen Sieg, während die Warriors ihren ersten Sieg seit Currys Comeback feiern.

Die Oklahoma City Thunder haben die Los Angeles Lakers mit 123:87 klar geschlagen und damit die Saisonserie komplett gesweept. Shai Gilgeous-Alexander führte OKC mit 25 Punkten und acht Assists an, Isaiah Joe traf sechs Dreier und kam von der Bank auf 18 Zähler. Auch Chet Holmgren überzeugte mit 15 Punkten und 10 Rebounds, während Isaiah Hartenstein trotz kurzer Einsatzzeit mit fünf Rebounds und zwei Assists seinen Teil zum dominanten Auftritt beitrug.
Die Lakers hielten die Partie zunächst noch offen, brachen dann aber vor der Pause komplett ein. Oklahoma City beendete die erste Halbzeit mit einem 23:5-Lauf und setzte sich danach immer weiter ab. Los Angeles spielte ohne Luka Doncic, LeBron James, Austin Reaves, Marcus Smart und Jaxson Hayes und kam am Ende auf den niedrigsten Punktwert der Saison. Rui Hachimura war mit 15 Punkten bester Werfer, doch gegen das aktuell überragende Thunder-Team war die personell stark geschwächte Rotation chancenlos.
Die Boston Celtics haben sich mit 113:102 gegen die Charlotte Hornets durchgesetzt und damit die Saisonserie gewonnen. Mann des Abends war Jaylen Brown mit 35 Punkten und neun Rebounds, während auch Jayson Tatum mit 23 Zählern konstant lieferte.
Charlotte startete stark und lag zwischenzeitlich mit elf Punkten vorne, doch Boston drehte das Spiel im dritten Viertel und kontrollierte die Schlussphase defensiv. Die Hornets kamen im letzten Abschnitt nur auf 15 Punkte - zu wenig, um die Partie offen zu halten. Trotz 36 Punkten von LaMelo Ball blieb Charlotte ohne Sieg und muss weiter um die direkte Playoff-Qualifikation kämpfen.
Die Golden State Warriors haben die Sacramento Kings mit 110:105 geschlagen und dabei vor allem im zweiten Viertel den Grundstein gelegt. Golden State erzielte in diesem Abschnitt 41 Punkte, setzte sich zwischenzeitlich auf 16 Zähler ab und spielte sich damit eine Führung heraus, die lange Bestand hatte.
Sacramento kam danach jedoch noch einmal zurück und machte das Spiel in der zweiten Hälfte wieder eng. Die Kings verkürzten den Rückstand Schritt für Schritt, konnten die Partie aber nicht mehr komplett kippen. De’Anthony Melton führte die Warriors mit 21 Punkten an, Steph Curry legte von der Bank 17 Punkte auf. Golden State traf insgesamt 17 Dreier und behielt in der Schlussphase die Nerven.

Die Toronto Raptors haben die Miami Heat klar mit 121:95 geschlagen und damit entscheidend Einfluss auf das Playoff-Rennen genommen. Angeführt von Scottie Barnes (25 Punkte) und Brandon Ingram (23) kontrollierte Toronto die Partie früh.
Ein 19:2-Lauf im ersten Abschnitt legte den Grundstein für den Sieg, den die Raptors souverän verwalteten. Für Miami hat die Niederlage weitreichende Folgen: Das Team ist nun sicher im Play-In-Turnier. Besonders enttäuschend verlief der Abend für Bam Adebayo, der bei schwacher Trefferquote (2/13 FG) nur sieben Punkte erzielte.
Die Dallas Mavericks haben bei den LA Clippers mit 103:116 verloren und dabei über weite Strecken einem klaren Rückstand hinterherlaufen müssen. Cooper Flagg stemmte sich mit 25 Punkten und neun Rebounds gegen die Niederlage, doch die Clippers waren insgesamt tiefer besetzt und vor allem offensiv ausgeglichener. Kawhi Leonard ragte mit 34 Punkten heraus, Darius Garland kam auf 22 Zähler.
Dallas traf nur 35 Prozent aus dem Feld und miserable 18 Prozent von der Dreierlinie - zu wenig, um ein Team wie die Clippers ernsthaft unter Druck zu setzen. Zwar sammelten die Mavs starke 54 Rebounds und bekamen auch von Marvin Bagley III mit 21 Punkten gute Unterstützung, doch die Effizienz fehlte. Die Clippers kontrollierten das Spiel fast durchgehend und bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf 23 Punkte aus.
Die Minnesota Timberwolves haben mit einem 124:104-Erfolg bei den Indiana Pacers ein wichtiges Zeichen gesetzt. Ayo Dosunmu führte das Team mit 24 Punkten an, während Julius Randle und Bones Hyland jeweils 19 beisteuerten.
Minnesota dominierte die Partie früh und ließ trotz zahlreicher Ausfälle - unter anderem fehlte Anthony Edwards - nichts anbrennen. Ein starker Lauf im dritten Viertel entschied das Spiel endgültig. Die Wolves stehen damit kurz davor, sich einen direkten Playoff-Platz zu sichern, während Indiana weiter in einer schwierigen Phase steckt.
sgm