vor 1 Stunden
Mavericks suchen nach Trade-Lösung
Die Zukunft von Klay Thompson bei den Dallas Mavericks ist weiterhin offen. Gleich drei prominente Teams sollen Interesse am viermaligen NBA-Champion zeigen, ein Abschied aus Dallas gestaltet sich jedoch kompliziert.

Thompson steht offenbar bei den Miami Heat, Los Angeles Lakers und Golden State Warriors auf dem Zettel. Das berichtet Brett Siegel von ClutchPoints. Der 36-Jährige befindet sich im letzten Jahr seines Vertrags, der ihm in der kommenden Saison 17,5 Millionen Dollar einbringt, und soll bereits seit Ende Mai für einen Trade verfügbar sein.
Als derzeit entschlossenster Interessent gilt Miami. Nach der Verpflichtung von Giannis Antetokounmpo suchen die Heat nach zusätzlichem Shooting und sehen Thompson offenbar als bevorzugte Option für den Flügel. Finanziell wäre eine Verpflichtung nach einem Buyout allerdings deutlich einfacher als ein Trade: Miami besitzt noch 8,9 Millionen Dollar seiner Mid-Level Exception und liegt rund 10,6 Millionen unter dem First Apron.
Ein solches Szenario zeichnet sich bislang jedoch nicht ab. Thompson soll die Mavericks nicht um eine Vertragsauflösung gebeten haben, während Dallas kein Interesse daran hat, den fünfmaligen All-Star ohne Gegenwert ziehen zu lassen. Stattdessen möchte die Franchise seinen auslaufenden Vertrag für einen Trade nutzen und dabei möglicherweise Draftkapital erhalten.

Auch die Lakers beobachten die Situation weiterhin. Los Angeles war bereits 2024 an Thompson interessiert, ehe sich dieser für Dallas entschied. Für einen Wechsel in seine Heimatstadt sprechen zudem die familiäre Verbindung seines Vaters Mychal zu den Lakers sowie die Möglichkeit, erneut an der Seite von Luka Doncic zu spielen.
Daneben steht eine Rückkehr zu den Golden State Warriors im Raum. Thompson verbrachte seine ersten 13 NBA-Spielzeiten in der Bay Area und gewann gemeinsam mit Stephen Curry vier Meisterschaften. Laut Siegel würden ihn die Warriors "mit offenen Armen" empfangen, ihr Interesse scheint allerdings ebenfalls davon abhängig zu sein, dass Thompson zuvor seinen Vertrag in Dallas auflöst.
sgm