12.12.2025
NBA kompakt
In einer engen Crunchtime in Houston rettete Amen Thompson die Rockets in letzter Sekunde. Währenddessen übernahmen beim Statement-Sieg der Giannis-losen Bucks Kyle Kuzma und Bobby Portis die Verantwortung, außerdem setzten Denver und New Orleans deutliche Ausrufezeichen.

Amen Thompson avancierte mit einem entscheidenden Drei-Punkte-Spiel 17,2 Sekunden vor dem Ende zum Helden des Abends und führte die Houston Rockets zu einem knappen 115:113-Erfolg über die Los Angeles Clippers. Nach gleich mehreren Offensiv-Rebounds in einer Possession tippte Thompson den Ball in den Korb, verwandelte den Bonusfreiwurf und stellte damit die Weichen auf Sieg. Houston dominierte vor allem die Bretter sehr deutlich (51:28) und verhinderte erstmals seit Oktober eine zweite Niederlage in Folge.
Thompson überzeugte mit 20 Punkten, neun Rebounds und acht Assists, während Alperen Sengün ein starkes Double-Double aus 22 Punkten und 15 Rebounds auflegte. Kevin Durant kam auf insgesamt 16 Zähler. Bei den Clippers stemmte sich Ivica Zubac mit 33 Punkten gegen die Niederlage, Kawhi Leonard (24) und James Harden (22) punkteten ebenfalls zweistellig. In der Schlussphase ließen die Gäste jedoch zwei Ausgleichschancen liegen.
Weiterhin ohne Giannis Antetokounmpo zeigten die Milwaukee Bucks eine ihrer besten Saisonleistungen und bezwangen die Boston Celtics nach starkem Comeback mit 116:101. Kyle Kuzma führte sein Team mit 31 Punkten an, während Bobby Portis mit 27 Zählern und zehn Rebounds dominierte. Ein Dreierlauf zu Beginn des Schlussviertels brachte Milwaukee endgültig auf die Siegerstraße.

Nachdem Boston zur Halbzeit noch geführt hatte, übernahmen die Bucks im dritten Viertel zunehmend die Kontrolle. Portis traf nahezu nach Belieben (11/13 aus dem Feld, 5/6 Dreier), Kevin Porter Jr. steuerte ein Triple-Double bei. Auf Celtics-Seite überzeugte Jaylen Brown mit 30 Punkten, doch die schwache Dreierquote (14/49) stoppte die Siegesserie bei fünf Spielen.
Die New Orleans Pelicans haben ihre sieben Spiele andauernde Niederlagenserie mit einem starken 143:120-Erfolg gegen die Portland Trail Blazers beendet. Jordan Poole feierte nach 18 Spielen Verletzungspause ein gelungenes Comeback und steuerte 22 Punkte bei. Unterstützt wurde er von Trey Murphy III (24) und Bryce McGowens, der mit fünf Dreiern 23 Zähler erzielte.
New Orleans stellte dabei einen Franchise-Rekord mit 86 Punkten in der Zone auf und verteilte die offensive Last auf mehrere Schultern: Insgesamt sechs Spieler erzielten mindestens 15 Punkte. Portland hielt phasenweise dagegen, angeführt von Shaedon Sharpe (21), musste sich mit einem dezimierten Kader aber früh geschlagen geben. Für die Pelicans war es erst der zweite Sieg unter Neu-Coach James Borrego.
Die Denver Nuggets haben ihre starke Form bestätigt und die verletzungsgeplagten Sacramento Kings mit 136:105 deutlich geschlagen. Angeführt vom überragenden Nikola Jokic (36 Punkte, 12 Rebounds, 8 Assists) kontrollierte Denver die Partie von Beginn an und feierte den vierten Sieg in Folge.

Schon im ersten Viertel stellte Jokic die Weichen früh auf Sieg. Sacramento hatte dem wenig entgegenzusetzen, zumal sich die Personalsorgen weiter verschärften: Backup-Center Drew Eubanks musste früh verletzt vom Feld. Zur Pause lagen die Kings bereits mit 77:54 zurück, Jokic stand da schon bei 23 Punkten bei nahezu perfekter Quote.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie endgültig entschieden. Ein 10:0-Lauf der Nuggets sorgte für einen zwischenzeitlichen 33-Punkte-Vorsprung, Coach Doug Christie griff früh zur Rotation. Zwar setzte Russell Westbrook mit 17 Punkten und Malik Monk von der Bank (18) noch Akzente, doch ohne Zach LaVine, Domantas Sabonis und Dennis Schröder war Sacramento chancenlos.
kon