vor 4 Stunden
Mitchell, Harden und Mobley kombinieren für 83 Punkte
Die Cleveland Cavaliers haben auch Spiel 2 gegen die Toronto Raptors gewonnen und stehen in der Serie nun bei 2:0. Dabei zeigte sich erneut, warum Cleveland aktuell so konstant auftritt.

"Das ist ein Superstar-Game", sagte Cavs-Coach Kenny Atkinson nach dem 115:105. "Deine Stars müssen liefern - und genau das haben sie getan." Gemeint waren Donovan Mitchell, James Harden und Evan Mobley, die zusammen 83 Punkte erzielten und vor allem in den entscheidenden Phasen die Offense übernahmen.
Doch Atkinson betonte nicht nur die reine Produktion, sondern auch das Zusammenspiel. Vor allem die Kommunikation zwischen Mitchell und Harden sei entscheidend: "Sie stehen ständig im Austausch, sehen das Spiel auf beiden Seiten." Diese Rolle als verlängerter Arm des Trainers auf dem Feld erklärt, warum Cleveland trotz Anpassungen der Raptors stets Antworten fand.
Auch die Spieler selbst sehen die Last klar verteilt. "Don und James haben heute unglaubliche Würfe gegen verrückte Defense getroffen", sagte Mobley. Genau das war gefragt, als Toronto im vierten Viertel noch einmal herankam - Mitchell antwortete prompt mit sieben Punkten in Serie.

Trotzdem rückten die Stars nach dem Spiel bewusst einen anderen in den Fokus. "So viel ihr über uns drei redet - Dean Wade verdient heute extrem viel Anerkennung", sagte Mitchell. Harden legte nach: "Unglaublich auf beiden Seiten." Wade verteidigte Brandon Ingram über weite Strecken und nahm ihm komplett den Rhythmus (7 Pts, 3/15 FG, 5 TO).
Mitchell ging dabei noch einen Schritt weiter: "Er macht alles - Screens, Defense, Bewegung. Ich weiß, er hat nur drei Punkte, aber sein Impact ist enorm." Gerade diese Einordnung zeigt die Tiefe des Cavs-Kaders. Während das Star-Trio offensiv den Unterschied macht, sind es Spieler wie Wade, die für Balance und die wichtigen Details sorgen.
sgm