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    NBA

    vor 9 Stunden

    Die Hintergründe des Blockbusters

    Stevens enthüllt: Celtics-Boss klärt Tatums Rolle im Brown-Trade auf

    Der Trade von Jaylen Brown zu den Philadelphia 76ers hat die NBA-Welt überrascht. Nun hat Celtics-Präsident Brad Stevens erstmals erklärt, welche Rolle Franchise-Star Jayson Tatum bei der Entscheidung spielte - und warum sich Boston trotz großer Kritik für den Blockbuster entschied.

    Brown spielt ab nächster Saison für die 76ers.
    Brown spielt ab nächster Saison für die 76ers. David Butler II-Imagn Images

    Stevens stellte zunächst klar, dass Tatum in den Entscheidungsprozess nicht eingebunden war. "Ich habe eine feste Regel: Ich frage keinen Spieler nach einem anderen Spieler, weil ich ihn nicht in diese Position bringen möchte", erklärte der Teampräsident. "Deshalb hatte Jayson in dieser Angelegenheit keinerlei Mitspracherecht."

    Als Hauptgrund für den Trade nannte Stevens die langfristige Flexibilität der Celtics. Durch den Deal erhielt Boston neben Paul George auch zwei Erstrunden- sowie zwei Zweitrundenpicks. "Ich denke, wir hätten auch so wieder sehr gut sein können. Aber ich habe mich dafür entschieden, weiterhin gut zu sein und gleichzeitig mehr Optionen für die Zukunft zu haben", sagte Stevens.

    Tatum und Brown: Stats der vergangenen zwei Jahre

    SaisonSpielerPTSREBASTSTLFG%
    2024/25Jayson Tatum26,88,76,01,145,2 %
    2024/25Jaylen Brown22,25,84,51,246,3 %
    2025/26Jayson Tatum21,8*10,05,31,441,1 %
    2025/26Jaylen Brown28,76,95,11,047,7 %

    *Tatum absolvierte in der Saison 2025/26 aufgrund seiner Verletzung lediglich 16 Spiele.

    Der Celtics-Boss verwies dabei auch auf die finanzielle Situation der Franchise. Während beim Titelgewinn 2024 rund 47 Prozent des Salary Caps auf Tatum und Brown entfielen, wären es in der kommenden Saison rund 70 Prozent gewesen. Mit Blick auf die verschärften Gehaltsregeln der NBA sei der Handlungsspielraum dadurch deutlich kleiner geworden.

    Stevens war von 2013 bis 2021 Head Coach der Celtics.
    Stevens war von 2013 bis 2021 Head Coach der Celtics. IMAGO/USA TODAY Network

    Sind die Celtics besser geworden?

    Ob Boston durch den Trade sportlich besser geworden sei, wollte Stevens nicht beurteilen. Auf die entsprechende Frage antwortete er lediglich: "Das werden wir herausfinden." Gleichzeitig betonte der 49-Jährige, dass die Celtics ihre Entscheidung nicht verteidigen müssten. "Wir sind nicht hier, um uns zu rechtfertigen."

    Trotz der überraschenden Trennung fand Stevens ausschließlich lobende Worte für das langjährige Star-Duo. Tatum und Brown hätten eine "bemerkenswerte Partnerschaft" gebildet und gemeinsam eine erfolgreiche Ära mit der Meisterschaft 2024 geprägt. Nun liege es an Tatum, als unumstrittener Franchise-Spieler den nächsten Schritt zu gehen und die neue Mannschaft anzuführen.

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    sgm