25.09.2024
Boston startet als erstes Team in die Saison
Die Boston Celtics haben als erstes NBA-Team ihren Media Day absolviert. Im Fokus stand dabei der Gesundheitszustand von Kristaps Porzingis, aber natürlich auch der schwere Sommer von Jayson Tatum für Team USA bei Olympia und die Nicht-Berücksichtigung von Jaylen Brown.

Da die Celtics Anfang Oktober zwei Testspiele in Abu Dhabi gegen die Denver Nuggets absolvieren werden, startet der Meister als erstes Team in die Vorbereitung. Wir haben die interessantesten Aussagen vom amtierenden Champion gesammelt.
Kristaps Porzingis unterzog sich in diesem Sommer nach den NBA Finals einer komplizierten Operation am Schienbein, Berichten zufolge wird der Lette erst wieder im Jahr 2025 ins Geschehen eingreifen können.
Porzingis berichtete aber, dass es ihm gut gehe. "Ich humpele nicht, ich kann sogar rennen und normal werfen", verriet das Einhorn. "Ich kann schon wirklich viel machen und wir haben sogar schon ein bisschen mit Kontakt trainiert. Ich habe mich richtig gut gefühlt."

Im Gespräch mit Ramona Shelburne (ESPN) merkte Porzingis an, dass er sogar schon im Dezember wieder auf dem Court stehen wolle, wenn die Reha wie geplant verlaufe. Präsident Brad Stevens war da etwas vorsichtiger.
"Wir wollen hier keinen Zeitplan aufstellen, weil es eine sehr seltene Verletzung ist", meinte der frühere Coach. "Was ich aber sagen kann, ist, dass wir sehr zufrieden und sogar ein bisschen überrascht von seinen Fortschritten sind."
Neben Porzingis ließen sich in diesem Sommer noch zwei weitere Bigs der Celtics operieren. Xavier Tillman ließ sich das rechte Knie reinigen und Luke Kornet musste am rechten Handgelenk operiert werden.
Das andere große Thema war natürlich die wenige Spielzeit für Jayson Tatum (sowie die Nicht-Berücksichtigung von Jaylen Brown) bei den Olympischen Spielen. Oldie Al Horford sprang dem Forward zur Seite und sagte, dass dieser Umstand ihm gar nicht geschmeckt hätte.
"Das war nichts gegen mich, dennoch motiviert mich sowas. Das gleiche gilt für das Team", sagte Horford. "Sie haben das gut gehandhabt, sie haben das akzeptiert. Ich sehe aber diese beiden Jungs und wie hart sie gearbeitet haben. Sie sind beide in ihrer Prime und dann ist es wirklich bitter zu sehen, wie Olympia gelaufen ist."
Auch Brown nannte die Nicht-Berücksichtigung eine große Motivation aus "offensichtlichen Gründen".
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