vor 5 Stunden
Status für Spiel 3 gegen Portland vorerst offen
Bei den San Antonio Spurs wächst nach Spiel 2 die Sorge um Victor Wembanyama. Der Franzose musste die Partie gegen die Portland Trail Blazers nach einem harten Sturz vorzeitig beenden.

Wembanyama verletzte sich Mitte des zweiten Viertels bei einem Drive zum Korb, als er nach einem Foul von Jrue Holiday mit dem Kinn auf dem Parkett aufschlug. Der 22-Jährige blieb zunächst unter dem Korb sitzen, während das Spiel unterbrochen wurde, ehe er schließlich in Richtung Kabine ging. Zu diesem Zeitpunkt hatte er in 12 Minuten fünf Punkte und vier Rebounds aufgelegt.
Kurze Zeit später gaben die Spurs bekannt, dass Wembanyama nicht mehr zurückkehren würde. Teamarzt und Betreuer begleiteten ihn in die Kabine, während die Partie ohne ihn fortgesetzt wurde. Sein Aus machte sich auch sportlich bemerkbar, da San Antonio ohne seinen Superstar zunehmend Probleme bekam.
Spurs-Coach Mitch Johnson bestätigte nach der 103:106-Niederlage, dass Wembanyama eine Gehirnerschütterung erlitten habe und sich nun im Concussion Protocol befinde. Weitere Sorgen versuchten die Spurs direkt zu zerstreuen. Aus dem Klub hieß es klar: "Wemby hat sich nicht den Kiefer gebrochen. Er war nicht im Krankenhaus - ganz egal, was im Internet zu lesen ist."
Für San Antonio kommt die Nachricht zu einem heiklen Zeitpunkt. Erst am Vortag war Wembanyama einstimmig zum Defensive Player of the Year gewählt worden, in Spiel 1 der Serie hatte er noch 35 Punkte erzielt. Die Serie steht nun 1:1, Spiel 3 findet am Freitag in Portland statt - ob Wembanyama bis dahin zurückkehren kann, ist offen.
sgm