vor 13 Stunden
Nach verkorkster Offseason
Die Golden State Warriors werden mit einem fast unveränderten Kader in die neue Saison gehen. Damit werden die Dubs um Stephen Curry wohl keine Rolle im Titelrennen spielen.

Die Warriors waren der große Verlierer im Poker um LeBron James. Statt den Kader noch einmal zu verbessern, wurde kaum etwas verändert, obwohl Golden State die Vorsaison als Zehnter in der Western Conference mit einer Bilanz von 37-45 beendete.
Für ESPN-Experte Kendrick Perkins sei das nicht zu akzeptieren. "Steph sollte mit den Planungen beginnen, die Warriors zu verlassen", polterte der ehemalige Center bei NBA Today. "Sie waren in den vergangenen drei Jahren immer nur im Play-In-Tournament und wenn ich mir den Westen so anschauen, wird es auch in der kommenden Spielzeit nicht anders sein."
Curry spielt seit 2009 für die Warriors, kein aktiver Spieler ist länger beim gleichen Team. "Natürlich will ich, dass Curry seine Karriere mit einem Warriors-Jersey beendet", meinte Perkins, schob aber auch nach: "Ich will aber auch sehen, wie Curry noch wichtigen Basketball spielt. Ich will ihn in großen Spielen erleben, doch mit diesem Roster wird das vermutlich nicht passieren."
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Große Veränderungen gab es bei den Warriors nicht. Draymond Green, Al Horford, De’Anthony Melton und Kristaps Porzingis unterschrieben alle neue Verträge, einziger nennenswerter Abgang ist Backup-Center Quinten Post. Auf der Gegenseite steht Yaxel Lendeborg, den die Dubs mit dem elften Pick auswählten. Der Forward wurde wenigen Wochen später zum MVP der NBA Summer League in Las Vegas gewählt.
Curry selbst besitzt noch einen Vertrag bis 2027 in der Bay Area, könnte aber in dieser Offseason auch eine Vertragsverlängerung unterschreiben.
rar