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    Basketball - EuroLeague

    vor 7 Stunden

    "Nahezu einstimmige Entscheidung" gegen Übernahmeofferte

    Situation eskaliert: EuroLeague-Klubs lehnen "kolonialistisches" NBA-Angebot ab

    Die EuroLeague-Eigentümer haben das NBA-Angebot zur Übernahme der Liga bei ihrem Treffen in Cernobbio abgelehnt, halten den Dialog aber offen. Auch die Erweiterung auf 24 Teams ruht vorerst.

    Adam Silver
    Adam Silver ist Kommissar der NBA. picture alliance / Sipa USA

    Die Eigentümer der EuroLeague haben das Angebot der NBA bei ihrem Treffen in der Villa d'Este in Cernobbio am Comer See abgelehnt. Das berichtet unter anderem das italienische Blatt La Gazzetta dello Sport. Die Frist, die die NBA gestellt hatte, lief ebenfalls am 6. Oktober ab. Ungewöhnlich war die Besetzung: Statt der Manager kamen die Eigentümer der 13 Gesellschafter-Klubs zusammen. Laut dem griechischen Portal SDNA fiel das Votum nahezu einstimmig aus. Klubs, die die EuroLeague unabhängig halten wollen, nannten das Angebot demnach "inakzeptabel" und "kolonialistisch", andere fordern Nachbesserungen.

    Der Dialog bleibt trotzdem offen. Die EuroLeague kommt einer NBA-Bedingung entgegen: Die geplante Erweiterung auf 24 Teams samt Umwandlung der Klubs in feste Franchises ist laut Gazzetta nicht beschlossen, sondern pausiert. So bleibt mehr Zeit für Verhandlungen auf anderer, vor allem wirtschaftlicher Basis. Das erste Angebot vor rund zwei Wochen hatten die Klubs als nicht zufriedenstellend bewertet.

    Entscheidung nur aufgeschoben?

    Die Entscheidung der A-Lizenzinhaber ist somit nicht unbedingt als Absage an die NBA, sondern als Aufschub der Entscheidung zu werten. In zu vielen inhaltlichen Punkten ist noch kein gemeinsamer Nenner gefunden worden. Als große Problematik bleibt, dass die NBA nur zwölf permanente Mitglieder einladen will. Allein die EuroLeague verfügt allerdings über 13 A-Lizenzinhaber. Einige feste EuroLeague-Teilnehmer würden demnach leer ausgehen.

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    Zu den Gesellschaftern der EuroLeague zählen der FC Bayern München sowie Olimpia Mailand, Real Madrid, der FC Barcelona, Fenerbahce, Anadolu Efes, Panathinaikos, Olympiakos, Maccabi, ASVEL, Baskonia, Zalgiris und der suspendierte ZSKA Moskau. Barcelona soll das Angebot als "Witz" bezeichnet haben, Real Madrid forderte 30 Tage für ein neues Angebot. Eine Position der Bayern wurde nicht berichtet.

    Wie die NBA auf die Ablehnung nun reagiert, ist noch offen. In der Vergangenheit beteuerten die Amerikaner aber immer wieder, das Projekt notfalls auch ohne Einigung mit der EuroLeague an den Start bringen zu wollen.

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    jos