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Probleme hinter Karriereknick
Michael Porter Jr. hat ungewöhnlich offen über die schwierige Situation von Cam Thomas gesprochen. Der frühere Hoffnungsträger der Brooklyn Nets galt lange als eines der größten Scoring-Talente der Liga, inzwischen steht der Guard ohne Team da.

Noch vor wenigen Jahren galt Cam Thomas als möglicher zukünftiger Star-Scorer der NBA. Seine Fähigkeit, schwierige Würfe zu kreieren und Punkte in Serie aufzulegen, brachte ihm viel Aufmerksamkeit ein.
Doch sportlich stagnierte seine Entwicklung zuletzt. Nach Spannungen über seine Rolle und Einsatzzeiten trennten sich die Brooklyn Nets vom Guard. Auch ein kurzes Engagement bei den Milwaukee Bucks endete schnell wieder. Jetzt äußerte sich sein ehemaliger Teamkollege, Michael Porter Jr., öffentlich zu den möglichen Gründen.
Im Podcast "Road Trippin" machte der Nets-Star deutlich, dass Thomas sportlich weiterhin enormes Talent besitze. Gleichzeitig betonte er aber, dass in der NBA deutlich mehr gefragt sei als reines Shotmaking. "Wenn es darum geht, den Ball im Korb unterzubringen und schwierige Würfe zu treffen, gehört er zu den Besten", erklärte Porter Jr.
Allerdings habe auch die Persönlichkeit des Guards eine Rolle gespielt. "Sehr ruhig, immer für sich, ständig mit Kopfhörern auf den Ohren. Alles, was er machen wollte, war Basketball spielen."
Besonders auffällig sei dabei gewesen, wie wenig Thomas mit Mitspielern oder Coaches kommuniziere. "Er sozialisiert sich nicht wirklich. Er kommt manchmal in die Halle und sagt den ganzen Tag vielleicht zwei Wörter, im gesamten Training", schilderte Porter Jr. weiter. Gleichzeitig stellte der Forward klar, dass Thomas dies nicht absichtlich mache: "Ich glaube nicht, dass er versucht, ein schlechter Teamkollege zu sein. Ich glaube einfach, dass das seine Persönlichkeit ist."
kon