12.02.2026
Top-Quartett im Osten marschiert
Die Cleveland Cavaliers haben auch das vierte Spiel mit Dennis Schröder gewonnen. Die anderen Top-Teams gewinnen auch, während die Houston Rockets gegen die L.A. Clippers unterliegen.

Die Cavs bleiben in neuer Formation ungeschlagen, haben nun fünf Spiele in Serie gewonnen und Platz vier im Osten weiter zementiert. Die Wizards waren an diesem Abend aber kein Gegner, schon nach dem ersten Viertel stand es 40:24 und danach wurde es auch nicht mehr eng. Stattdessen feierte Cleveland den Karrierebestwert von Sam Merrill, der in 25 Minuten nur einen Wurf vergab (11/12 FG, 9/10 Dreier) und insgesamt 32 Punkte auflegte.
Donovan Mitchell steuerte 30 Zähler (11/19) zum Sieg bei, während James Harden (13, 11 Assists) nur einen von vier Würfen versenkte, aber dennoch ein Double-Double auflegte. Auch Dennis Schröder (7, 1/5, 3 Rebounds, 2 Assists in 17 Minuten) sucht weiterhin seinen Wurf bei den Cavs, dennoch agierte der Braunschweiger erneut solide. Für die dezimierten Wizards war Kyshawn George (17) der beste Scorer.
Boden gut konnten die Cavs aber nicht machen, da auch New York deutlich und überzeugend bei den Sixers gewannen. Ohne Joel Embiid (Knie) und Paul George (Sperre) war Tyrese Maxey (32) zu sehr auf sich alleine gestellt, während es die Knicks sich leisten konnten, dass Jalen Brunson (8, 3/6) erst zum dritten Mal in dieser Saison nicht zweistellig scorte. Dafür sprangen andere in die Bresche, vornehmlich der neue Backup Jose Alvarado.
Der ehemalige Pelicans-Guard verbuchte 26 Punkte (8/13 Dreier) sowie fünf Steals und führte damit die Reservisten an. Mehr als 20 Punkte erzielten zudem Karl-Anthony Towns (21, 11 Rebounds) sowie Mikal Bridges (22). Das Spiel war so schon zur Pause entscheiden, während der deutsche Big Ariel Hukporti in knapp zehn Minuten auf zwei Zähler (1/1 FG) und vier Rebounds kam.
Auch der Zweite Boston gab sich keine Blöße und gewann gegen das neuformierte Chicago sehr leicht. Payton Pritchard führte die Celtics mit 26 Punkten (11/18 FG) und acht Assists an, Nikola Vucevic (19, 11 Rebounds) gelang gegen sein Ex-Team ein Double-Double. Ex-Celtic Anfernee Simons (7, 3/9) gelang gegen sein ehemaliges Team dagegen nicht viel. Bester Scorer der Gäste war Rob Dillingham mit 16 Punkten.

Das Topspiel im Osten zwischen dem Fünften und Ersten ging derweil an Spitzenreiter Detroit - und das sehr deutlich. Die Pistons setzten sich in der ersten Halbzeit mit bis zu 17 Punkten ab und fuhren einen Start-Ziel-Sieg ein. Und das gelang, obwohl mit Jalen Duren und Isaiah Stewart die beiden besten Bigs gesperrt fehlten. So bekam Paul Reed mehr Chancen und dieser nutzte die gestiegene Spielzeit mit 22 Punkten voll aus.
Bester Scorer war dagegen Cade Cunningham, der mit 28 Zählern (9/14 FG, 6/11 Dreier) und neun Assists ein Double-Double knapp verpasste. Toronto hatte offensiv zu viele Probleme, niemand erzielte mehr als 18 Zähler. Die beiden All-Stars Brandon Ingram (13, 5/7) und Scottie Barnes (17, 5/13) bleiben recht blass, während Spielmacher Immanuel Quickley (18) die meisten Punkte erzielte.
Die Charlotte Hornets sind zurück in der Erfolgsspur, auch wenn gegen Atlanta gezittert werden musste. Mit 19 Punkten waren die Gastgeber schon vorne, doch die Hawks verkürzten in der Schlussminute durch Jalen Johnson (19, 13 Rebounds, 9 Assists) auf 108:107. Danach erhielten die Hawks sogar noch die Chance auf die Führung, doch Brandon Miller verhinderte einen Fastbreak-Score von Onyeka Okongwu und blockte mit der Sirene auch noch den möglichen Ausgleichsdreier von Okongwu.
Mit 31 Punkten (10/26 FG) und neun Rebounds war Miller Charlottes Bester, Rookie Kon Knueppel (18) und LaMelo Ball (24, 6 Assists) halfen ebenfalls mit, dass die Hornets womöglich eine neue Siegesserie starten.
Drama gab es auch in Houston, wo die Clippers dank Kawhi Leonard siegten. Der All-Star war zwei Sekunden vor Schluss zur Stelle, als er einen schweren Fadeaway-Jumper netzte und dabei auch noch gefoult wurde. Zuvor hatten für Houston Alperen Sengün (16, 9 Rebounds) an der Freiwurflinie Nerven gezeigt und die mögliche Führung für die Rockets liegengelassen.
Houston schadete sich mit 21 Ballverlusten selbst, Kevin Durant führte das Team mit 21 Punkten an. Für die Clippers punkteten alle Starter zweistellig, wobei Leonard (27, 12 Rebounds) mal wieder Topscorer war. Bennedict Mathurin steuerte von der Bank kommend 16 Zähler bei.
Mühe hatten auch die Denver Nuggets, die ein Triple-Double von Nikola Jokic (26, 15 Rebounds, 11 Assists) brauchten, um sich gegen ein dezimiertes Grizzlies-Team durchzusetzen. Vier Minuten vor Schluss war alles ausgeglichen, dann traf Tim Hardaway Jr. (21, 7/8) einen Dreier und Jokic erzielte sechs Zähler am Stück, bevor Jamal Murray (23, 7 Assists) von der Linie alles klar machte. Für Memphis war G.G. Jackson der beste Scorer.

Shai Gilgeous-Alexander fehlt weiter, doch das war für den Champion in Phoenix kein Problem. Jalen Williams führte die Thunder mit 28 Punkten (11/12 FG) zu einem ungefährdeten Sieg, als Team trafen die Gäste über 58 Prozent aus dem Feld und führten mit bis zu 37 Punkten. Isaiah Hartenstein war nur 17 Minuten gefragt und vergab in dieser Zeit keinen Wurf (8 Punkte, 3/3 FG, 4 Rebounds, 6 Assists). Für Phoenix war Dillon Brooks (23) fleißigster Punktesammler, der Kanadier holte sich aber sein 16. Technisches Foul der Saison ab, bei einem weiteren folgt eine Sperre für ein Spiel.
San Antonio tat sich bei den Warriors ohne Stephen Curry lange schwer, Mitte des dritten Viertels führten die Gastgeber noch mit 16 Punkten, doch die Second Unit um Keldon Johnson (21, 8/13) und Dylan Harper (14, 8 Assists) brachte die Spurs wieder in die Partie. Das half auch den Stars Victor Wembanyama (26, 9 Rebounds) und De’Aaron Fox (27, 8 Assists), die schließlich das Spiel für die Texaner nach Hause brachten.
Golden State standen nur neun Spieler zur Verfügung, am Ende ging den Dubs etwas die Luft aus. Draymond Green (17, 12 Rebounds, 8 Assists) flirtete mit einem Triple-Double, auf die gleiche Punkteausbeute kamen zudem noch Moses Moody und De’Anthony Melton. Nach 67 Punkten vor der Pause gelangen den Spurs in der zweiten Halbzeit nur noch 46. Die Spurs gewannen stattdessen das sechste Spiel in Serie.
rar