10.02.2026
Sicherheitspersonal musste eingreifen
Das Duell zwischen den Detroit Pistons und den Charlotte Hornets ist im dritten Viertel komplett aus dem Ruder gelaufen. Eine handfeste Auseinandersetzung führte zu vier Spieler-Ejections - und wenig später auch zum Platzverweis des Hornets-Headcoachs.

Auslöser war eine Szene mit etwas mehr als sieben Minuten im dritten Viertel: Jalen Duren wurde beim Drive von Moussa Diabate gefoult, danach standen sich beide direkt gegenüber und gerieten Stirn an Stirn. Duren schlug Diabate anschließend mit der offenen Hand ins Gesicht und die Situation kippte sofort.
Während Tobias Harris versuchte, Diabate zurückzuhalten, schlug Diabate in Richtung Duren. Kurz darauf stürmte Miles Bridges heran, es kam zu weiteren Faustschlägen, und beide Teams waren komplett in der Rudelbildung. Isaiah Stewart verließ dabei die Bank, mischte sich in die Auseinandersetzung ein und rang kurzzeitig mit Bridges, bevor Spieler und Betreuer die Gruppen trennten. Für einen Moment war auch Sicherheitspersonal auf dem Parkett.
Am Ende wurden Diabate und Bridges bei Charlotte sowie Duren und Stewart bei Detroit des Feldes verwiesen. Die Pistons entschieden das Spiel trotz der Ereignisse mit 110:104 für sich.

Bridges war nach der Partie nicht für Interviews verfügbar, meldete sich jedoch später bei Instagram und entschuldigte sich bei Fans und Organisation, betonte aber, er werde seine Teamkollegen schützen.
Die Stimmung blieb auch danach aufgeheizt: Im vierten Viertel wurde Hornets-Coach Charles Lee nach lautstarkem Protest gegen einen aus seiner Sicht ausbleibenden Pfiff ebenfalls ejected und musste zurückgehalten werden. Lee sagte später, er müsse seine Emotionen künftig besser kontrollieren.
sgm