02.06.2025
WNBA kompakt
Der Sonntag in der WNBA hatte alles zu bieten: ein spektakuläres Comeback der Mercury, ein beeindruckender Run der weiterhin ungeschlagenen Lynx und eine knappe Revanche der Aces.

Die Phoenix Mercury haben in Los Angeles Moral bewiesen und einen 18-Punkte-Rückstand in einen 85:80-Sieg gegen die Sparks verwandelt. Satou Sabally war mit 24 Punkten, neun Rebounds und vier Steals die überragende Akteurin beim Auswärtssieg, bei dem auch Kitija Laksa und Kathryn Westbeld jeweils 15 Zähler beisteuerten. Der entscheidende Lauf kam im dritten Viertel, als Phoenix mit einem 23:7-Run die Führung übernahm - erstmals seit dem ersten Viertel.
In der Schlussminute wurde es nochmal spannend: Die Sparks hatten bei 80:78 gleich drei Chancen auf den Ausgleich, doch Kelsey Plum vergab zweimal und verlor anschließend den Ball. Zwei nervenstarke Freiwürfe von Laksa (18,9 Sek.) und zwei weitere von Westbeld (9,9 Sek.) sicherten schließlich den Sieg. Plum erzielte zwar 15 Punkte, traf aber nur vier von 19 Würfen. Die beste Werferin bei Los Angeles war Odyssey Sims mit 32 Punkten.
Die Minnesota Lynx bleiben das Maß aller Dinge: Mit dem 86:75-Sieg bei den Golden State Valkyries feierten sie den siebten Sieg im siebten Spiel. Napheesa Collier war mit 24 Punkten und elf Rebounds erneut dominierend, während Courtney Williams mit 20 Punkten und einer Allround-Leistung glänzte. Das Spiel kippte im dritten Viertel, als Williams einen 27:5-Run der Lynx mit einem Dreier einleitete - die Entscheidung.
Die Valkyries hielten vor der Pause gut mit, profitierten erneut von einem ausverkauften Chase Center, gingen dann aber gegen Minnesotas Wucht unter. Veronica Burton war mit 21 Punkten die auffälligste Spielerin beim Expansion-Team, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen. Mit dem Sieg stehen die Lynx weiterhin gemeinsam mit New York an der Spitze der Liga.
Die Las Vegas Aces haben sich für die Niederlage vor einer Woche revanchiert und mit 75:70 gegen die Seattle Storm gewonnen. A'ja Wilson führte ihr Team mit 19 Punkten, sieben Rebounds und drei Steals an. Obwohl die Aces zwischenzeitlich mit 17 Punkten vorne lagen, wurde es am Ende noch einmal eng - vor allem durch Dominique Malonga und Erica Wheeler, die Seattle mit einem starken Schlussviertel zurück ins Spiel brachten.
Mit 13,1 Sekunden auf der Uhr hatte die Storm sogar die Chance zum Ausgleich, doch Rookie Malonga scheiterte im Eins-gegen-Eins an Wilson. Jewell Loyd, die zu Saisonbeginn von Seattle nach Vegas wechselte, verwandelte anschließend zwei Freiwürfe zum Endstand. Loyd kam auf zehn Punkte und sieben Rebounds. Gabby Williams führte Seattle mit 20 Punkten an, Skylar Diggins (11 Punkte) und Nneka Ogwumike (9) blieben unter ihren Möglichkeiten.
sgm